Während die Adoption von Krypto auf der ganzen Welt nach und nach voranschreitet, macht auch Spanien große Fortschritte in der heimischen Blockchain-Branche, denn der größte Telekommunikationsdienstleister des Landes wagt sich nun weiter ins Web3 vor.

Der große Telekommunikationskonzern Telefónica, der in Madrid ansässig ist, bietet dementsprechend nun Zahlungen in Form von Kryptowährungen wie Bitcoin , Ethereum , Litecoin und USD Coin an. Die Möglichkeit für Krypto-Zahlungen wird durch die spanische Kryptobörse Bit2Me, die die Zusammenarbeit während des Telefónica Metaverse Day angekündigt hat.

Neben der Einbindung von Krypto-Zahlungen ist der Telekommunikationsdienstleister zuletzt auch eine Kooperation mit dem Techkonzern Qualcomm Technologies eingegangen, um die eigenen Bemühungen in Sachen Extended Reality (XR) und Metaverse voranzutreiben.

Wie Daniel Hernández aus der Geschäftsführung von Telefónica erklärt, will sein Unternehmen durch die Partnerschaft mit Qualcomm zunächst die Grundlagen für die Zukunft schaffen und die nötige Infrastruktur aufbauen. Dadurch soll die Innovationsfähigkeit hoch gehalten werden, um in der Lage zu sein, immer neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.

Neben der Arbeit mit Kryptowährungen und dem Metaverse hat sich die spanische Firma auch an Non-Fungible Tokens (NFT) ausprobiert, indem sogar ein eigener NFT-Marktplatz aufgebaut wurde, der mit der beliebten Krypto-Wallet MetaMask kompatibel ist.

Bereits 2019 hat sich die Telefónica für die Blockchain-Technologie interessiert. Wie Cointelegraph damals berichtet hat, hat das Unternehmen an einer Initiative teilgenommen, die Startups aus den Bereichen Blockchain und Künstliche Intelligenz (KI) gefördert hat.

Auch die Deutsche Telekom war 2020 nebst Vodafone Kooperationspartner der Telefónica in Sachen Blockchain, indem die drei großen Telekommunikationsunternehmen die Technologie getestet haben, um die Zahlung von Roaming-Gebühren abzuwickeln.

 

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