Die Schweizerische Post hat in Zusammenarbeit mit der Blockchain-Firma Modum eine Temperaturüberwachungslösung für Sendungen auf den Weg gebracht. Dies teilte die Schweizer Logistik-Nachrichtenseite Die Post am 7. Mai mit.
Laut der Nachrichtenseite hat die Post mit dem Technologieunternehmen Modum, einem Blockchain- und Internet of Things (IoT)-Unternehmen, als Technologiepartner bei der Entwicklung eines Smart Service zusammengearbeitet. ThermoCare soll die Temperatur von Paketen überwachen, so dass empfindliche Güter über den gesamten Verlauf ihrer Reiseroute verfolgt, analysiert und üerwacht werden können.
Die Lösung soll insbesondere auf die Optimierung des Transports von pharmazeutischen Gütern abzielen und auch für die Lebensmittelindustrie geeignet sein.
ThermoCare stellt mit Hilfe der Thermoüberwachungstechnologie von Modum sicher, dass speziell in ThermoCare-Kisten verpackte Waren während des Transports innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs gehalten werden. Neben der Temperaturregelung bietet die Lösung auch eine Temperaturüberwachung über einen Modum-Sensor, der die Temperatur der Ware in Echtzeit erfasst und aufzeichnet.
Die Temperaturdaten können während des Transports von einem Mitarbeiter jederzeit per Scan abgerufen werden, wodurch das Öffnen oder Auspacken von Waren zur Qualitätskontrolle entfällt.
Etwaige Temperaturabweichungen können so sofort erfasst werden, so dass die beteiligten Parteien feststellen können, welcher Standort oder welche Organisation für einen Fehler im Qualitätsmanagement verantwortlich ist.
Die Partnerschaft zwischen der Schweizerischen Post und Modum gilt als langfristige Zusammenarbeit, so Die Post.
Wie bereits berichtet, haben die Schweizerische Post und die staatliche Telekommunikationsanbieterin Swisscom im Dezember 2018 eine Partnerschaft zum Aufbau einer 100%igen Schweizer Blockchain-Infrastruktur angekündigt.
Die neue Infrastruktur wurde als zugelassene Blockchain konzipiert, die von zwei Einheiten gemeinsam betrieben werden soll, wobei die Grundvoraussetzung darin besteht, einen Dienst bereitzustellen, der alle Daten in der Schweiz aufbewahrt und damit den Sicherheitsanforderungen der Banken gerecht werden kann.
Im vergangenen Jahr haben IBM und der dänische Transport- und Logistikriese Maersk eine globale Blockchain-Versandlösung auf den Markt gebracht, die einen verteilten, unveränderlichen Datensatz für kritische Daten in der gesamten Lieferkette erzeugt. Die Lösung mit dem Namen TradeLens integriert IoT- und Sensordaten, um die Überwachung von Variablen wie Temperaturkontrolle und Behältergewicht zu ermöglichen.
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