Die Handelsplattform eToro hat kürzlich das Blockchain-gesteuerte Sozialprojekt GoodDollar vorgestellt, mit dem die globale wirtschaftliche Ungleichheit bekämpft werden soll. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 7. November hervor, die Cointelegraph vorliegt.
GoodDollar wurde auf dem Web Summit vorgestellt, der diese Woche in Lissabon, der Haupstadt von Portugal, stattfand. Laut der Pressemitteilung hat eToro umgerechnet rund 870.000 Euro seiner Mittel in das Projekt investiert und sucht nach weiteren Partnern für die Initiative.
Das Hauptziel des Projekts sei es, wirtschaftliche Instrumente für Menschen zu bieten, die keinen Zugang zu Bankdienstleistungen haben oder entrechtet wurde. Dabei soll eine "nicht-spekulative Kryptowährung geschaffen werden, die die Vermögensungleichheit auf globaler Ebene reduzieren soll", so die Pressemitteilung. Die dezentrale Lösung soll eine direkte Eigentumsverbindung zwischen Identität und Währung herstellen und damit dazu beizutragen, Gelder direkt und ohne die Einmischung von Zwischenhändlern zu erhalten.
Die Handelsplattform eToro hat im Oktober als erste Webseite den firmeneigenen Token von Binance, den Binance Coin (BNB) zum Handel angeboten. Sie hat nun am 6. November ebenfalls angekündigt, dass sie ihre eigene Kryptowährungs-Wallet auf den Markt bringen wolle. Diese soll zunächst Bitcoin , Bitcoin Cash (BCH), Ethereum und Litecoin unterstützen.
Cointelegraph berichtete bereits mehrmals darüber, dass Blockchain in Wohltätigkeitsprojekten häufig verwendet wird. So verwendet beispielsweise eine Abteilung der Vereinten Nationen für Frauenrechte dezentrale Technologien, um Flüchtlinge, die in Lagern in Jordanien arbeiten, zu bezahlen. Neben einer Bezahlung, ohne dass Banken daran beteiligt sind, können die Flüchtlinge im Rahmen des Programms ihre Einkäufe auch direkt mit einem Iris-Scan bezahlen.
Darüber hinaus hat die weltweit größte Kryptobörse Binance kürzlich ein Wohltätigkeitsprojekt namens Blockchain Charity Foundation angekündigt, bei dem alle Spenden direkt an die Begünstigten gehen. Die Plattform soll zunächst genutzt werden, um Geld für die Opfer der Überschwemmungen und Erdrutsche im Osten Ugandas zu sammeln.
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