Das Blockchain-Netzwerk von Bitcoin ist im Zuge der jüngsten Kletterpartie langsamer geworden, wodurch wiederum eine große Menge an unbestätigten Transaktionen aufgelaufen ist.

Laut den Transaktionsdaten von Blockchain.com hat die Anzahl der unbestätigten Transaktionen am 27. Oktober die Schallmauer von 100.000 durchbrochen. Damit verzeichnet das Netzwerk aktuell die höchste Anzahl an unbestätigten Transaktionen seit Ende 2017 als Bitcoin auf das bisherige Rekordhoch von 20.000 US-Dollar klettern konnte. Das Netzwerk war also nur damals langsamer als jetzt.

Während des Rekordlaufs Anfang Dezember 2017 erreichte auch die Anzahl der Transaktionen, die im Bitcoin Mempool verharren, einen Höchstwert von 180.000, wie die Daten von Blockchain.com zeigen.

Unbestätigte Bitcoin-Transaktionen. Quelle: Blockchain.com

Das aktuelle Hoch an unbestätigten Transaktionen fällt mit einem mehrmonatigen Rekordhoch des Bitcoin-Kurses zusammen. So konnte dieser am 27. Oktober die 13.745 US-Dollar Marke knacken, was schon fast an das Rekordhoch vom letzten Jahr heranreichte, das am 26. Juni 2019 bei 13.970 US-Dollar erzielt wurde.

Obwohl die Kursentwicklung aktuell im Höhenflug ist, geht es für eine wichtige Kennzahl von Bitcoin dennoch nach unten. So ist die Bitcoin-Hashrate, ein Maß für die verfügbare Rechenleistung und damit für die „Gesundheit“ des Netzwerks, von 151,1 EH/s am 24. Oktober auf nur noch 116,3 EH/s am 25. Oktober gefallen.

 

Wie zuvor berichtet, führen die Experten den Rückgang der Hashrate von Bitcoin auf das Ende der Regensaison in der chinesischen Provinz Sichuan zurück. Die heftigen Regenfälle in der Region sorgen für niedrige Strompreise für die dort angesiedelten Mining-Unternehmen, da hier Energie aus Wasserkraft gewonnen wird. Mit dem Ende der Regenzeit ziehen die chinesischen Miner wieder zurück in die Innere Mongolei und nach Xinjian.

 

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