Krypto-Kreditkarten-Verbot nun auch für Kunden von Virgin Money

Virgin Money, ein Finanzdiensleistungsunternehmen mit Filialen in Australien, Südafrika und UK, hat sich mehreren amerikanischen und britischen Banken angeschlossen, die den Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten verboten haben.

Ein Sprecher von Virgin Money hat gegenüber BBC gesagt:

"Nach einer Überprüfung unserer Richtlinien, kann ich bestätigen, dass unsere Kunden ihre Virgin Money Kreditkarten nicht mehr für den Kauf von Kryptowährungen kaufen verwenden können."

Die Lloyds Banking Group gab am 5. Februar ein Verbot für den Kauf von Kauf von Kryptowährungen mit Kreditkarten bekannt. Damit schloss sich das Unternehmen J.P. Morgan Chase, der Bank of America und der Citigroup an, die am 3. Februar ihren Kunden den Kauf von Digitalwährung mit Kreditkarten untersagt hatten. Kunden dieser Banken können allerdings weiterhin mit ihren Debitkarten Kryptowährungen kaufen.

Auf die Frage nach einem zukünftigen Kreditkarten-Verbot für Krypto sagte ein Sprecher der Barclays Bank gegenüber BBC, dass Kunden derzeit sowohl Kredit- als auch Debitkarten für den Kauf von Kryptowährung nutzen können:

"Wir ergreifen eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, um die Bezahlbarkeit vor der Kreditverlängerung zu bewerten. Diese dienen ebenfalls dem Zweck, verdächtige Transaktionen zu erkennen und zu verhindern und das Kreditrisiko genau zu überwachen."

Diese Serie von Kreditkartenverboten großer Finanzinstitute kam auf, nachdem die Kryptomärkte diese Woche schwere Verluste erlitten haben und der Bitcoin (BTC) zum ersten Mal seit Dezember unter 5.600 Euro fiel. Die traditionellen Märkte erlitten gestern einen ähnlichen Einbruch. Dabei ist der Dow Jones Industrial um mehr als 1.100 Punkte gesunken und der S&P 500 Index hat seinen Zuwachs aus dem Januar wieder verloren.

Bitcoin pendelt bei Redaktionsschluss etwa bei 5694,49 Euro und ist innerhalb von 24 Stunden um ungefähr 4,14 Prozent gesunken.