Der viertgrößte Telekommunikationsanbieter der Welt Nippon Telegraph and Telephone (NTT) aus Japan, hat ein Patent für die Verwendung von Blockchain-Tech für Vertragsvereinbarungen angemeldet, wie aus einer Veröffentlichung des US-Patent- und Markenamts (USPTO) vom 19. Juli hervorgeht.

In der Patentanmeldung von NTT heißt es, dass eines der Probleme bei Verträgen über Blockchain sei, dass jede Transaktion "nur die elektronische Unterschrift des Absenders enthält", da der "Nachweis der Vertragsvereinbarung durch den Empfänger nicht in der Transaktion bleibt".

Das Patent erläutert einen "einfachen, möglichen Weg vor, dieses Problem zu lösen, indem beispielsweise die elektronischen Signaturen aller Beteiligten in eine Transaktion einbezogen werden".

Details des Patents umreißen eine Erfindung mit dem Ziel, "den Nachweis eines Vertrages über eine Blockchain" durch eine digitale Signatur für jede Transaktion zwischen den Beteiligten zu erbringen. Das Patentdokument führt weiter aus, dass das zweite Ziel darin besteht, die "Glaubwürdigkeit" während des gesamten Prozesses zu erhalten.

Der Patentvorschlag von NTT ist einer von mehreren, die in dieser Woche bereits von großen Unternehmen öffentlich geworden sind. Wie Cointelegraph am 18. Juli berichtete, haben sowohl Mastercard als auch die Bank of America Dokumente für Blockchain-basierte Erfindungen veröffentlicht.

Die globale Telekommunikationsbranche dürfte in den nächsten fünf Jahren deutlich von der Blockchain profitieren. Ein Bericht von Anfang des Monats hebt hervor, wie die Technologie bis 2023 fast eine 1 Mrd. US-Dollar (850 Mio. Euro) an Wert in den Sektor einbringen könnte. Heute sind es bisher nur 46 Mio. US-Dollar (39 Mio. Euro).

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