Japanischer Milliardär und SoftBank-Gründer: 116 Mio. Euro durch Bitcoin verloren

Der japanische Milliardär und Gründer des multinationalen Konglomerats SoftBank Group Masayoshi Son soll über 116 Mio. Euro durch seine Bitcoin (BTC)-Investition verloren haben, wie das Wall Street Journal am 23. April berichtete.

In dem Bericht behaupten Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, dass Son die Investition auf Empfehlung von Peter Briger, dem Co-Vorsitzenden der Vermögensverwaltungsgesellschaft Fortress Investment Group, getätigt habe.

Fortress Investment soll im Jahr 2013 Bitcoin gekauft haben; Als SoftBank im Februar 2017 Fortress übernahm, sollen die Bestände (einschließlich Krypto) umgerechnet über 133,8 Mio. Euro wert gewesen sein. Berichten zufolge investierte Son jedoch in den Coin, als er Ende 2017 etwa bei seinem Allzeithoch bei 17.800 Euro lag. Er verkaufte Anfang des Jahres 2018, nachdem der Kurs gefallen war.

Bloomberg schätzt Masayoshis Nettovermögen auf umgerechnet 16,8 Mrd. Euro. Dieses sei im Vergleich zum Vorjahr um über 54 Prozent gestiegen. SoftBank hingegen soll einen Jahresumsatz von 5,6 Mrd. Euro erzielt haben. Im September 2018 berichtete Cointelegraph, dass das Unternehmen einen Blockchain-betriebenen, Anbieter-übergreifenden, mobilen Zahlungsdienst entwickle.

Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, dessen Nettovermögen auf umgerechnet über 89,1 Mio. Euro geschätzt wird, hat zuvor zugegeben, in Bitcoin investiert zu haben. Cointelegraph berichtete im Januar allerdings, dass er laut eigener Aussage alle seine BTC-Bestände verkauft habe, als der Kurs im Dezember 2017 17.800 Euro erreichte.