Laut einer jährlichen Umfrage der José Simeón Cañas Central American University in El Salvador haben 12 % der lokalen Bevölkerung im Jahr 2023 mindestens einmal Bitcoin (BTC) zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen verwendet. Für die im Dezember 2023 durchgeführte Umfrage wurden insgesamt 1.280 Personen befragt.

Fast die Hälfte der Befragten hat nur ein- bis dreimal mit Bitcoin bezahlt (49,7 %), während 20 % Bitcoin 10-mal oder öfter verwendet haben. Die wichtigsten Ausgabenposten in BTC waren offenbar Lebensmittel (22,9 %) und Supermärkte (20,9 %), gefolgt von Tierärzten (15 %).

Die Umfrage zeigt, dass die Zahl der Salvadorianer, die Bitcoin verwenden, zurückgegangen ist. Im Jahr 2022 hatte eine Untersuchung derselben Universität noch ergeben, dass 24,4 % der Bevölkerung etwas mit BTC gekauft hatten.

Die Zahl derjenigen, die das Gefühl haben, dass sich das Leben ihrer Familie im vergangenen Jahr verbessert hat, in dem Bitcoin ein gesetzliches Zahlungsmittel ist, ist derweil von 3 % im Jahr 2022 auf 6,8 % im Jahr 2023 gestiegen. Allerdings glaubt auch mehr als ein Drittel der Befragten (34,3 %), dass sich die wirtschaftliche Gesamtsituation im Land 2023 verbessert hat, was vor allem auf den Rückgang der Kriminalität (24,3 %) zurückzuführen ist. Nur 0,5 % der Salvadorianer glauben, dass Bitcoin etwas mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Lage zu tun hat.

Die 45-seitige Umfrage enthält keine Fragen zu den Bitcoin-Investitionen der salvadorianischen Regierung. Im Jahr 2023 wollten 77,1 % der Befragten noch, dass die Regierung aufhört, „öffentliche Gelder für Bitcoin auszugeben“.

Laut dem „Nayib Bukele Portfolio Tracker“, der die Veränderungen in El Salvadors Bitcoin-Bestand verfolgt, liegt der Gesamtgewinn des BTC-Portfolios der Regierung bei Redaktionsschluss bei 0,57 %.

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