Bitcoin bleibt am heutigen 7. April in der vorherrschenden engen Preisspanne verhaftet, während die Krypto-Analysten auf die Veröffentlichung der neuen US-Wirtschaftsdaten schielen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin bald wieder bei 30.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, bewegt sich der Bitcoin-Kurs auch am Karfreitag weiterhin entlang der 28.000 US-Dollar-Marke.

Nachdem die marktführende Kryptowährung den Großteil der Woche keiner nennenswerten Volatilität ausgesetzt war, könnten die neuen Non-Farm Payroll (NFP) Arbeitsmarktzahlen für neue Bewegung bei den risikobehafteten Investitionsprodukten sorgen.

„Die Prognosen gehen von einem Anstieg von 3,6 % aus, also ähnlich wie im vergangenen Monat, aber angesichts der Finanzdaten dieser Woche erwarte ich eher 3,7 – 3,8 %“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe die Lage einordnet. Dem fügt er an:

„Ergebnis: Der DXY wird nach unten gehen, der BTC bleibt unverändert und die anderen Indizes gehen nach oben und nach unten, je nachdem wohin ihr größter Ausreißer geht.“

In einem weiteren Twitter-Eintrag argumentiert der Experte, dass die 30.000 US-Dollar-Marke weiterhin im Spiel ist, sofern die Bullen den momentanen Support halten können.

„Bitcoin bleibt weiterhin langweilig. Seitwärtsbewegung für ein paar Wochen, während ältere Altcoins schon wieder nach oben gehen“, so van de Poppe, um abschließend auszuführen:

„Ich schaue noch immer auf den Support, der bei 27.600 US-Dollar halten muss. Sofern wir diesen verlieren, geht es wohl zurück auf 25.000 – 25.400 US-Dollar. Wenn wir dann mindestens diesen Bereich nach den NFP-Zahlen halten können, dann geht es als nächstes auf 30.000 US-Dollar.“
Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Michaël van de Poppe/ Twitter

Der Trader Crypto Tony geht ebenfalls davon aus, dass die bestehende Preisspanne von Dauer ist.

„Ich wette, dass wir noch länger mit dieser Spanne konfrontiert sind. Wenn wir noch ein wenig darin verbleiben und die Altcoins wieder nach oben klettern, dann wissen wir, dass das Kapital langsam wieder zu fließen beginnt“, so dessen Prognose.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Crypto Tony/ Twitter

Der Trader Anbessa visiert auf der Unterseite wiederum ein ähnliches Kursziel wie van de Poppe an, so meint dieser, dass der wichtige Support bei 27.940 US-Dollar liegt.

Bollinger-Bänder deuten auf neue Volatilität hin

Der Krypto-Analyst HornHairs verweist beim Blick auf die Volatilität auf die sogenannten Bollinger-Bänder, die darauf schließen lassen, dass die ruhigen Tage wohl bald vorbei sind.

„Die Bitcoin-Volatilität ist zurzeit so stark unter Spannung wie noch nie in diesem Jahr. Bald geht es los. Macht euch schon mal bereit für neue Volatilität“, so der Experte.

Im zugehörigen Diagramm ist zu erkennen, wie die Bollinger-Bänder den Kurs „zusammendrücken“. Die daraus entstehende Spannung dürfte sich also bald entladen, indem Bitcoin aus der geltenden Preisspanne ausbricht.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp) mit Bollinger-Bändern. Quelle: TradingView

Wie Cointelegraph berichtet hat, war die Volatilität im bisherigen Jahr 2023 extrem gegensätzlich, so konnte der Bitcoin-Kurs im Januar zunächst satte 40 % zulegen, um diesen Zugewinn im Februar fast wieder vollständig abzugeben.

Im März konnten dann erneut 23 % hinzugewonnen werden, doch seit Anfang April befindet sich BTC schon wieder 2,3 % im Minus.

Bitcoin-Monatsdiagramm (Screenshot). Quelle: Coinglass

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