Abu Dhabi: Behörden arbeiten an Regulierung für Kryptowährungen und ICOs

Die Regulierungsbehörde für Finanzdienstleistungen (FSRA) des Abu Dhabi Global Market (ADGM) bereitet eine Reihe von Regulierungen für Kryptowährungen, Initial Coin Offerings (ICOs) und Kryptowährungsbörsen vor. Das geht aus einer offiziellen Ankündigung vom Sonntag, dem 11. Februar, hervor.

Bei der Entwicklung der Regulierungen will die FSRA laut der Ankündigung mit relevanten, qualifizierten Institutionen und Personen aus der Kryptowährungsindustrie zusammenarbeiten. Die Finanzregulierungsbehörde hat kein konkretes Datum für die Veröffentlichung der Regulierungen festgelegt.

Die FSRA hat bereits am 9. Oktober 2017 eine Warnung veröffentlicht, in der es um die Risiken von ICOs und Kryptowährungen geht. Zu der Zeit hat die Finanzregulierungsbehörde erstmals mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Krypto-Regulierung zu entwickeln.

In der Ankündigung hat ADGM die globale Nachfrage nach digitalen Währungen anerkannt. Dabei stellte die Behörde auch fest, dass "virtuelle Währungen, obwohl sie kein legales Zahlungsmittel sind, ein weltweites Interesse als Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen genießen."

Am 4. Februar 2018 machte die Wertpapier- und Verbraucherbehörde (SCA) der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ein Dokument öffentlich, in dem Investoren gewarnt werden. Sie müssen demnach alle Risiken, die in Verbindung mit der Investition in digitale Token stehen, einkalkulieren. Denn diese Art der Geldbeschaffung ist noch nicht von den VAE reguliert worden.

  • Folgen Sie uns auf: