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Arijit Sarkar
Verfasst von Arijit Sarkar,Ehemaliger Redaktionsautor
Ana Paula Pereira
Geprüft von Ana Paula Pereira,Redakteur

Atomic Wallet über Hack: Nur 1 Prozent aller aktiven Nutzer betroffen

Nach dem Angriff versucht Atomic Wallet verstärkt, die gestohlenen Gelder zurückzuholen.

Atomic Wallet über Hack: Nur 1 Prozent aller aktiven Nutzer betroffen
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Ein Hackangriff, bei dem seit dem 2. Juni 35 Millionen US-Dollar von Atomic-Wallet-Nutzern gestohlen wurden, soll dem Unternehmen zufolge weniger als 1 Prozent seiner monatlich aktiven Nutzer ausmachen. Nach dem Angriff hat Atomic Wallet "zusammen mit einzelnen Blockchain-Forschern" sich noch stärker darum bemüht, gestohlene Gelder aufzuspüren und zurückzugeben.

Um aus dieser Aufregung Profit zu schlagen, gaben sich einige verifizierte betrügerische Twitter-Accounts als Atomic Wallet aus und teilten Phishing-Links, wo Nutzern vorgespielt wurde, dass sie ihr verlorenes Geld wiederbekommen.

Der bekannte On-Chain-Detektiv ZachXBT behauptete außerdem, einem der Opfer geholfen zu haben, 1 Million US-Dollar zurückzuholen. Wie er das geschafft haben will, hat ZachXBT noch nicht erklärt. "Zu gegebener Zeit" wolle er das allerdings dann verraten.

Trotz der Mitteilung von Atomic Wallet meldeten zahlreiche Nutzer weiterhin, dass sie Geld verlieren. Außerdem kritisierte die Community, dass das Unternehmen versucht habe, den Schaden kleinzureden. Ein Nutzer sagte dazu:

"Der Prozentsatz spielt keine Rolle, die Hacker haben es nur auf die großen Wallets abgesehen."

Hier wird erneut deutlich, dass die Suche nach dem richtigen Dienstleister für die sichere Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten durchaus wichtig ist. Zudem wird die Devise "not your keys, not your wallet" in den Vordergrund gerückt, der von zahlreichen Krypto-Wallet-Anbietern wie Atomic Wallet gepredigt wird.

ZachXBT fand heraus, dass der größte Verlust einer Einzelperson durch den Atomic Wallet-Hack sich auf 7,95 Millionen US-Dollar in Tether (USDT) auf der Tron-Blockchain belief. Die fünf größten Verluste belaufen sich auf insgesamt 17 Millionen US-Dollar.

Am 4. Juni übernahm ein Hacker die Kontrolle über das Handy des pro-XRP (XRP)-Anwalts John Deaton. Deatons Twitter-Account wurde dann dazu benutzt, um für LAW-Token zu werben.

Kurz nach dem Tweet warnten Deaton und mit ihm verbundene Konten die Nutzer vor Investitionen in die Kryptowährung.

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