| Cointelegraph

Dezentralisierung beschreibt den Prozess der Verteilung und Streuung von einer zentralen Stelle. Die meisten aktuellen Finanz- und Regierungssysteme werden von zentraler Stelle aus gesteuert, was bedeutet, dass es immer eine höchste Stelle gibt, die Entscheidungen trifft, zum Beispiel eine Zentralbank oder ein Staatsapparat. Dadurch ergeben sich mehrere Nachteile, die alle daher rühren, dass eine zentrale Kontrollstelle auch immer ein einzelner kritischer Ausfallpunkt sein kann, der sich dann auf das ganze System auswirkt. Bitcoin wurde als dezentralisierte Alternative zu staatlichen Währungen so entwickelt, dass es keinen einzelnen Fehlerpunkt geben kann. Somit ist es auch deutlich effizienter und demokratischer. Die darunterliegenden Technologie - die Blockchain - erlaubt diese Dezentralisierung, indem im Prinzip jeder Nutzer des Systems zum Zahlungsdienstleister werden kann. Seit der Einführung von Bitcoin sind auch viele weitere Kryptowährungen oder Altcoins entstanden und verschwunden, die zumeist auch die Blockchain nutzen, um einen gewissen Grad an Dezentralisierung zu schaffen.

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