Die australische Kryptobörse Swyftx hat 21 % ihrer Belegschaft entlassen, um im anhaltenden Bärenmarkt Kosten zu senken.

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung hervorgeht, geben die beiden Geschäftsführer Alex Harper und Ryan Parsons bekannt, dass sie sich von 74 Mitarbeitern trennen müssen. Hauptgrund für diesen Schritt ist allen voran die momentane Wirtschaftslage in und um die Branche, die sich in den letzten Monaten dramatisch verschlechtert hat. Dahingehend heißt es:

„Wie ihr alle wisst, befinden wir uns zurzeit in einer sehr unsicheren Wirtschaftslage, die von der höchsten Inflation seit über zwei Jahrzehnten, steigender Leitzinsen, hoch volatilen Märkten und der Bedrohung einer Weltwirtschaftskrise geprägt ist.“

„Wir sagen ganz deutlich, dass diese Entscheidung ein absoluter Notfallschritt war, und in keinster Weise das Talent oder die Arbeitsmoral der betroffenen Personen widerspiegelt“, so die CEOs weiter.

Ein Sprecher der Swyftx hat die Entlassungen gegenüber Cointelegraph zusätzlich kommentiert und bekräftigt, dass diese „eine schwere, aber notwendige Entscheidung waren, um sicherzustellen, dass unsere Kostenstruktur mit dieser anhaltenden Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit kompatibel ist“.

„Wir sind unendlich dankbar für alles, was diese Mitarbeiter geleistet haben und wir wollen dabei helfen, dass sie gut durch diese extrem schwere Zeit kommen“, so der Sprecher.

Mit den Entlassungen stellt sich die Kryptobörse in eine Reihe mit einer Vielzahl anderer Krypto-Unternehmen, die sich angesichts der momentanen Marktlage zu Kündigungen gezwungen sehen. So mussten selbst große Namen wie Coinbase und Gemini bis zu 20 % ihrer Belegschaft entlassen. Die österreichische Krypto-Handelsplattform hat zuletzt wiederum über 270 Mitarbeiter gekündigt, während auch der führende NFT-Marktplatz OpenSea massive Einschneidungen im Personal machen musste.