Australien: Regierung erwägt Blockchain für Handelslieferketten

Die australische Regierung erwägt ein Rahmenwerk, das neue Technologien, wie zum Beispiel Blockchain regeln soll, um den Handel zu verändern. Das geht aus Kommentaren eines Regierungsvertreters vom 10. Mai hervor.

Laut der Nachrichtenseite ZDnet sagte der Sprecher des australischen Innenministeriums (DHA), dass die Technologie einen bedeutenden positiven Effekt auf die Handelslieferkette des Landes haben könnte.

Der ungenannte Sprecher sagte bei einem Komitee-Treffen:

"Informations- und Risikobewertungsmöglichkeiten sowie die Erfassung von Einnahmen werden durch neue, aufkommende Technologien wie Blockchain verbessert. Das würde die Richtigkeit, Validierung und Analyse von Informations- und Handelsdaten verbessern."

Diese Maßnahme würde dem DHA eine weitere Möglichkeit bieten, legitime Handelsaktivitäten zu finanzieren, und kommt in der gleichen Woche wie das Budget für Blockchain-Forschung für die Jahre 2018 und 2019 in Australien, das bei 700.000 AUD (430.000 Euro) liegt.

Gleichzeitig wird der Schwarzmarkt und der inoffizielle Handel weiter bekämpft. Bestimmte Unternehmen unterliegen bald einer maximalen Obergrenze von 10.000 AUD (6.200 Euro) für Bar-Transaktionen, heißt es im Budget.

"Blockchain ist ein Werkzeug. Die Information bietet eine bessere Übersicht darüber, wer Daten in das System eingegeben hat", erklärte der DHA-Sprecher weiter zur Regulierung.

"Müll rein, Müll raus; Wenn jemand absichtlich versucht, die Informationen falsch darzustellen, wird das trotzdem in eine Blockchain kommen."

Im April berichtete Cointelegraph von Australiens umfangreichen Plänen für die Entwicklung von Kryptowährungs- und Blockchain-Industrien im Land. Im Rahmen dieser Bemühungen hat die Regierung Kryptowährungen zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt und arbeitet an der Regulierung und Lizenzvergabe für Kryptobörsen.

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