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Marie Huillet
Verfasst von Marie Huillet,Ehemaliger Redaktionsautor
Alex Cohen
Geprüft von Alex Cohen,Ehemaliger Redakteur

Österreich: Gin-Hersteller will Blockchain für Lieferkette nutzen

Distributed-Ledger-Technologie wird auch im Bereich der hochprozentigen Getränke immer beliebter.

Österreich: Gin-Hersteller will Blockchain für Lieferkette nutzen
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Die österreichische Ginbrennerei The Stin will Südkoreas größtes öffentliches Blockchain-Projekt ICON (ICX) nutzen, um seine Lieferkette transparent nachverfolgen zu können.

Die österreichische Blockchain-Firma block42 wird die Nahfeldkommunikationstechnologie NFC mit der ICON-Blockchain kombinieren, um die Sicherheit des Überwachungssystems weiter zu stärken.

NFC-Chips und -Geräte dienen hier als elektronische Identitätsdokumente und Schlüsselkarten und werden derzeit bereits bei kontaktlosen Zahlungssystemen und mobilen Zahlungsdiensten eingesetzt und ersetzen Kreditkarten.

Für die Lieferkette von The Stin bringt block42 auf 999 Flaschen einer limitierten Gin-Edition der Brennerei mit kryptofähigen NFC-Chips an. Damit können die Flaschen gescannt werden, um ihre Echtheit zu überprüfen. Auch die Gesamtzahl der noch verfügbaren Flaschen der limitierten Serie können so verfolgt werden. 

In einer offiziellen Erklärung sagte der ICON-Gründer Min Kim, er befürworte den Einsatz der ICON-Blockchain zur Verfolgung der Knappheit. Kin sagte, die Technologie mache es möglich, "den hohen Wert von limitierten Auflagen und anderen seltenen Waren" durch zuverlässigere Verfolgungssysteme zu erhalten.

Die Konfiguration des ICON-Netzwerks für die Interaktion mit NFC und anderen Technologien kann dazu beitragen, das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Knappheit und den entsprechenden Wert von Luxusgütern zu erhalten, so das Unternehmen.

Entwickler und Unternehmen sehen die Blockchain seit langem schon als eine leistungsfähige Infrastruktur erkannt. Diese kann die zuverlässige Dokumentation und Zirkulation von Luxusgütern fördern und deren ethische Herkunft nachweisen.

Darüber hinaus wurde kürzlich ein Projekt gestartet, bei dem nicht fungible Token zur Darstellung von Diamanten auf dem OpenSea-Marktplatz für digitale Sammelstücke verwendet werden.

Blockchain wird auch häufig mit Technologien wie dem Internet der Dinge für die Automatisierung und das Management von Lieferketten kombiniert. Der Einzelhandelsriese Walmart etwa hat sie als Instrument zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit verwendet.

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