Geschäftsführer der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich rät von Zentralbank-Kryptos ab

Bitcoin (BTC) Kritiker und General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Agustin Carstens riet am 22. März in Dublin in einer Rede von der Emission von digitalen Währungen via Zentralbanken (CBDC) ab. Bloomberg berichtete am selben Tag über die Rede.

Laut dem Bericht erklärte Carstens, ein CBDC könne einen Banklauf erleichtern, so dass die Leute ihre Mittel schneller von den Geschäftsbanken auf die Zentralbankkonten transferieren können, wodurch das System destabilisiert wird. Ein anderes Thema, das Carstens mit der Verwendung des CBDC aufwirft, ist laut Bloomberg der unterschiedliche Einfluss der Zinssätze auf die Geldnachfrage der Bürger.

Carstens sagte angeblich, dass dieser Einfluss zu größeren Zentralbankbilanzen führen könnte, die einen Vermögensaufbau erfordern, was möglicherweise die Liquidität der Finanzmärkte beeinträchtigen könnte. Laut Bloomberg stellte er außerdem fest, dass die Umsetzung der Geldpolitik und die Stabilität des traditionellen Marktes enorme operative Konsequenzen für die Zentralbank haben. Schließlich stellte er fest:

„Zentralbanken bremsen Innovationen nicht nur einfach Trotz. Sie sollten aber auch nicht rasen und alle Verkehrsbedingungen außer Acht lassen. “

Wie Cointelegraph im Februar berichtete, nannte Carstens Bitcoin eine "Kombination aus Blase, Ponzi-Schema und Umweltkatastrophe" und forderte die Zentralbanken auf, Kryptowährungen stärker zu regulieren, um zu verhindern, dass sie Teil des Hauptfinanzsystems werden.

In einem im Januar veröffentlichten Bericht der BIZ wurde festgestellt, dass siebzig Prozent der Zentralbanken weltweit die Emission von CBDC untersuchen.