Binance dementiert Hack-Vorwürfe

Binance ist laut CoinMarketCap eine der größten Kryptobörsen in Bezug auf das Handelsvolumen. Sie musste nun wiederholt Vorwürfe dementieren, dass die Börse gehackt wurde. Die Börse ist nämlich aufgrund von Serverproblemen unerwartet offline gegangen.

Zunächst hieß es, die Seite solle nur für einige Stunden offline sein. Doch, ähnlich wie beim verlängerten Kraken-Ausfall von über zwei Tagen im Januar, hat Binance dann angekündigt, dass sie erst am 9. Februar um 4 Uhr (UTC) wieder online sein werden (11:00 Uhr EST).

Kraken wurde von seinen Nutzern für seine relative Stille und die lediglich sporadischen Updates während der 48 Stunden dauernden Unerreichbarkeit scharf kritisiert. Doch Binance sowie der CEO des Unternehmens Changpeng Zhao haben die Nutzer über ihre Twitter-Accounts etwa alle zwei Stunden mit Fortschrittsberichten auf dem Laufenden gehalten und versichert, dass sie nicht gehackt worden sind:

Jedoch wurde Binance auf Twitter wiederholt beschuldigt, einen Hack zu vertuschen. Vor allem vom Krypto-Prominenten John McAfee, der getwittert hat, dass er zwar keine "FUD verbreiten" will, aber er habe mehrere Berichte erhalten, in denen behauptet wurde, dass Binance in Wirklichkeit gehackt wurde.

Daraufhin twitterte Binance, dass "Blockchain glücklicherweise einen öffentlichen Ledger hat, der jede FUD widerlegen kann". Daraufhin stellte die Börse ihre Ethereum Wallet und Bitcoin Wallet-Adressen zur Verfügung, um zu beweisen, dass das ganze Geld auch immer noch da ist.

Zhao hat auch McAffee geantwortet und gesagt, dass er beweisen werde, dass er "falsch liegt":

Bei Redaktionsschluss haben sowohl der Bitcoin- als auch der Ethereum-Speicher auf Binance positive Kontostände von jeweils 214,5 Mio. Euro und 123,1 Mio. Euro angezeigt.

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