Bitcoin (BTC) wiederholt zurzeit scheinbar den „Bullenlauf“, der die Kryptowährung 2017 auf das bisherige Rekordhoch von 20.000 US-Dollar gehievt hatte.

Zu der entsprechenden Schlussfolgerung kommt der Cointelegraph Analyst filbfilb am 13. August auf Twitter, da er deutliche Gemeinsamkeiten zwischen der momentanen Kursentwicklung und dem damaligen Höhenflug sieht.

20-Wochen-MA in bester Position

Den entscheidenden Indikator sieht der Experte in der Relation zwischen dem Bitcoin-Kurs und dem Gleitenden Mittel der letzten 20 Wochen (20-Wochen-MA).

So stehen diese beiden aktuell in einem ähnlichen Verhältnis zueinander wie Ende 2016, was damals die Grundlage für die anschließende Kletterpartie von mehr als 3.000 % schaffte.

Dahingehend ergänzt filbfilb, dass sich die Entwicklung 2020 anders verhält als andere Aufschwünge seit dem Rekordhoch, besonders im Vergleich zum Aufwärtstrend des vergangenen Jahres, der schon bei 13.800 US-Dollar ans Ende gekommen war. Der Experte bewertet die momentane Lage als sehr viel stärker.

Allerdings warnt sein Kollege, Cointelegraph Analyst Michaël van de Poppe, dass auf kurze Sicht zunächst ein erneuter Abschwung in Richtung 10.000 US-Dollar bevorstehen könnte, falls Bitcoin die 11.200 US-Dollar Marke nicht erfolgreich verteidigt.

„Der Support-Bereich liegt bei 11.200 US-Dollar und falls dieser wegbricht, geht es zurück in die Preisspanne von 10.500 – 10.700 US-Dollar“, wie van de Poppe am Donnerstag schrieb.

Filbfilb ist zumindest auf kurze Sicht noch ähnlich verhalten, so meinte er zuletzt auf Telegram, dass ein Sprung auf 11.600 US-Dollar eine Kletterpartie bis auf 12.000 US-Dollar antreiben würde, jedoch hält er es für „unwahrscheinlich“, dass diese Hürde dann auch direkt übersprungen werden kann.

Bitcoin-Kurs und 20-Wochen-MA. Quelle: filbfilb/ Twitter