Trotz Markt-Korrektur: Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate auf Allzeithoch

Die Hash-Rate des Bitcoin (BTC)-Netzwerks klettert heute, am 2. Mai, weiter nach oben. Das geht aus Daten von BitInfoCharts hervor. Das stetige Wachstum der Hash-Ratein den letzten Monaten zeigt ein konstant steigendes Interesse seitens der Miner. Und das obwohl Bitcoin es nach dem Marktcrash im Februar immer noch nicht geschafft hat, die Marke von 8.300 Euro zu durchbrechen.

Nachdem der BTC-Kurs im Dezember letzten Jahres 16.000 Euro erreicht hatte, begann der Markt zu Anfang des neuen Jahres zu fallen. Dabei ist BTC im Februar auf unter 5.000 Euro gestürzt. Der Markt hat sich leicht erholt. Bitcoin liegt derzeit bei etwa 7.642 Euro und ist damit innerhalb von 24 Stunden um 3 Prozent gestiegen. Aber der Kurs liegt immer noch über 50 Prozent unter seinem Allzeithoch vom Dezember.

Die steigende Hash-Rate - die am 1. Mai zuletzt 31.590 PH/Sek. betrug - bedeutet, dass neue Miner trotz der Marktschwankungen ständig Bitcoin minen. Das führt zu einem ständig wachsenden Wettbewerb unter den Minern und zur daraus resultierenden Verbesserung der Gesamtsicherheit des Netzwerkes.

Mitte März berichtete Tom Lee von Fundstrat, dass Bitcoin-Mining in Zeiten des Marktrückgangs weniger rentabel - und daher weniger populär - werden würde. Diese Prognose stellte sich durch die aktuelle Hash-Rate, selbst bei einem stagnierenden Markt, als unwahr heraus.

Bitcoin Cash (BCH) hat im Gegensatz dazu derzeit eine stagnierende Hash-Rate. BCH ist ein Fork der Bitcoin-Blockchain, die als schnellere und billigere Alternative beworben wird, da die Währung eine größere Blockgröße hat. Im Februar waren die Transaktionsgebühren von BTC jedoch kurzzeitig tatsächlich niedriger als die von BCH.

 

Der Gründer und CEO von ShapeShift.io Erik T. Voorhees hat letzten Monat getwittert, dass BTC im Vergleich zu BCH die höchste Anzahl an Proof-of-Work hat. Das ist eine Eigenschaft, die direkt von der Netzwerk-Hash-Rate abhängt:

Im vergangenen August sank der Bitcoin-Netzwerk-Hashwert in einem Zeitraum von vier Tagen um 50 Prozent von 8.000 auf 4.000 Petahash pro Sekunde. Der Rückgang wird der Attraktivität von höheren Blockprämien für BCH-Mining zugeschrieben.