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Tom Mitchelhill
Verfasst von Tom Mitchelhill,Ehemaliger Redaktionsautor
Felix Ng
Geprüft von Felix Ng,Redakteur

Ethereum-Mitgründer kritisiert Stromverbrauch von Bitcoin (BTC)

Einer der Mitgründer von Ethereum kritisiert, dass der Stromverbrauch von Bitcoin im globalen Vergleich viel zu hoch ist, und entgegnet, dass der Umstieg auf ETH 2.0 für weitaus mehr Effizienz sorgt.

Ethereum-Mitgründer kritisiert Stromverbrauch von Bitcoin (BTC)
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Die anhaltende Diskussion um den Stromverbrauch und die damit einhergehende Umweltbelastung von Bitcoin (BTC) wurde nun von Ethereum-Mitgründer Anthony Donofrio neu entfacht, denn dieser meint, dass die marktführende Kryptowährung einfach „viel zu viel“ Energie verbraucht.

Laut den Daten von Digiconomist verbraucht Bitcoin derzeit knapp 0,82 % des weltweiten Stroms, während Ethereum (ETH) immerhin 0,34 % verbraucht. Die entsprechenden Zahlen hatte Ethereum-Researcher Justin Drake gepostet, Donofrio hatte diese dann wiederum aufgefasst und angemerkt, dass der Verbrauch von BTC im Verhältnis zum Rest der Welt zu hoch ist:

Allerdings sollte bedacht werden, dass die Ethereum-Fans zurzeit vermehrt gegen Bitcoin und das energieintensive Proof-of-Work (PoW) Konsensverfahren des Krypto-Marktführers sticheln, da ETH schon bald den lang ersehnten Umstieg auf das weitaus effizientere Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren vollziehen soll. Dementsprechend schiebt Drake seinem Tweet hinterher: „Nach dem Umstieg hat Ethereum einen Verbrauch von 0,000 % im Vergleich zum Rest der Welt.“

Wie dieser Wert in der Zukunft tatsächlich ausfällt, bleibt abzuwarten.

Nach Hinweisen auf dahingehende Schätzungen räumte Drake dann später ein, dass sich der Stromverbrauch von Ethereum nach dem Wechsel wohl „nur“ um 60 % verringern wird.

Auch die Daten von Digiconomist, die sich selbst als Plattform, die „die ungewollten Konsequenzen digitaler Entwicklungen aufzeigt“, beschreibt, sind allerdings nicht ganz ohne Kritik. So hatte ironischerweise zuletzt ein Ethereum-Entwickler darauf hingewiesen, dass die Plattform in ihren Berechnungen zur Blockchain-Technologie immer von einem „Worste-Case“ ausgeht.

 

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