Die Lieferkettenplattform IBM Sterling bietet nun zusätzliche Funktionen an, die von Salesforce, Publicis Sapient, IBM Services und anderen Unternehmen entwickelt wurden, so eine Pressemitteilung vom 13. Januar. Diese neuen Integrationen ermöglichen es dem Blockchain- und KI-basierten Programm, Retouren und kanalübergreifende logistische Probleme schnell zu lösen.

IBM Services und Bluewolf entwickeln gemeinsam einen Verbindungsdienst, um IBM Sterling mit Salesforce Commerce, Service und Marketing Clouds zusammen zu bringen. Die Integration würde es Einzelhändlern ermöglichen, Offline- und Online-Shopping ineinander übergreifend anzubieten. 

Ziel der Plattform ist es, durch eine bessere Organisation für Einzelhändler die Probleme beim Einkaufen zu reduzieren. Das soll insbesondere durch die Optimierung der Front- und Back-Office-Konnektivität und von Retouren ermöglicht werden.

Publicis Sapient konzentriert sich besonders auf die Optimierung von Retouren. Die Plattform IBM Sterling soll eine bessere KI mit einem vorgefertigten Kontrollturm bekommen. Das würde Rücksendungen besser organisieren und die Sendung von Produkten an den richtigen Ort vereinfachen.

Andere Anbieter wie project44 automatisieren Ineffizienzen im Bereich Spedition. Die Advanced Visibility Platform verbessert die Genauigkeit der geschätzten Lieferzeit für die Sendungen, erkennt wichtige Engpässe in der Lieferkette und hilft, schneller auf Ereignisse zu reagieren.

IBM und Lieferketten

IBM Sterling ist nicht die einzige Lieferkettenplattform des Unternehmens, die Neuerungen aufweist. Sterling wurde im Oktober 2019 eingeführt und konzentriert sich auf die Integration von Daten zwischen den verschiedenen Lieferkettenteilnehmern.

Eine weitere von IBM entwickelte Lieferkettenlösung ist TradeLens, die gemeinsam mit Maersk zur Sendungsverfolgung entwickelt wurde. Diese ist durch Partnerschaften mit großen Kaffeehandelsunternehmen und Einzelhandelsriesen, wie etwa Carrefour, auch in der Lebensmittelbranche stark vertreten.

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