Blockchain-Smartphone-Startup Sirin Labs hat ein Viertel seiner Mitarbeiter entlassen, wie die israelische Wirtschaftsplattform Globes am 15. April berichtete.
Laut dem Bericht gab das Startup an, 15 seiner 60 Mitarbeiter entlassen und den Umsatz seines Finney Blockchain-Smartphones überschätzt zu haben. Ein Sprecher des Unternehmens sagte Berichten zufolge, dass es sich nun auf die Entwicklung und den Vertrieb von Software konzentrieren würde.
Sirin Labs habe auch vorhergehende Berichte zurückgewiesen, in denen es hieß, das Unternehmen habe es versäumt, seine Mitarbeiter zu bezahlen.
Im Bericht heißt es auch, dass der Gründer des Unternehmens Moshe Hogeg, der Vorsitzende des Risikokapitalfonds Singulariteam, kürzlich im Mittelpunkt einer Kontroverse stand.
Laut dem Artikel wurde in Kalifornien eine Klage über umgerechnet mindestens 44 Mio. Euro gegen ihn und andere zwei Singulariteam-Mitglieder eingereicht. Diese wurde vom kanadischen Internet-Unternehmer Adam Perzow initiiert. Perzow soll die Invest.com-Domain Ende 2014 für umgerechnet über 4,4 Mio. Euro an Singulariteam verkauft haben.
In dem Bericht behauptete Perzow auch, dass der Fonds viele Anleger um Hunderte von Millionen Dollar betrogen habe. Darüber hinaus gab es Berichten zufolge zwei weitere Klagen gegen Hogeg in Tel Aviv. Diese wurden von Investoren in von ihm verwalteten Unternehmen eingereicht.
Wie Cointelegraph Ende letzten Jahres berichtete, brachte Sirin Labs sein Finney Blockchain-Smartphone auf den Markt. Der Preis lag dabei bei umgerechnet rund 888 Euro pro Gerät.
Im März bestätigte das Unternehmen auch, dass die Entwicklung neuer Funktionen für das Gerät noch im Gange sei und dass das Unternehmen die beliebte Ether Wallet MyEtherWallet in sein Smartphone integrieren würde.
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