SprinkleXchange, eine Blockchain-Plattform für Initial Public Offerings, will im Juni nun ihr erstes Unternehmen an die Börse bringen, wie Bloomberg am 17. Mai berichtete.
Laut Alexander Wallin, dem CEO der Börse, sei zu erwarten, dass in den nächsten drei bis vier Jahren bis zu 1.000 weitere Unternehmen dazu kommen.
Die -Blockchain wird für die Abwicklung und das Clearing verwendet. Die Nutzer können 24 Stunden am Tag börsennotierte Unternehmen und Kryptowährungen handeln. Die Schweizer Börse SIX plant auch, eine Blockchain-basierte digitale Börse zu eröffnen, die auf Corda, der Unternehmensplattform des Blockchain-Konsortiums R3, läuft.
Laut Bloomberg behauptet SprinkleXchange, dass sein Blockchain-Ansatz im Vergleich zu traditionellen Börsen Zeit- und Kosteneinsparungen biete, da die wichtigsten Systeme automatisiert seien. Wallin sagte gegenüber Bloomberg:
"Wir haben das Privileg, die Ersten zu sein, die das tun. Aber wir sind uns bewusst, dass der Markt schnell überfüllt sein wird. Das ist wie der Wechsel von VHS zum Streaming; Netflix hat das gut gemacht und war das erste Unternehmen, aber jetzt gibt es viele Streaming-Seiten."
SprinkleXchange ermutigt Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen umgerechnet 18 und 180 Mio. Euro werden, eine Notierung in Betracht zu ziehen. Wallin behauptet außerdem, dass bereits viele Branchen ihr Interesse bekundet hätten, darunter auch die Immobilien- und Biotech-Industrie.
SprinkleXchange läuft im Rahmen des regulatorischen Sandkastens von Bahrain und dem Unternehmen ist es derzeit gestattet, maximal 10 Firmen aufzulisten.
Im März berichtete Cointelegraph, dass Bahrain indische Unternehmen dazu eingeladen hatte, sich ihrem Fintech-Sandkasten anzuschließen. Das Ziel dabei ist es, die Entwicklung der Blockchain-Technologie in der Region zu fördern.
Im Februar hatte die Schariah-konforme Kryptobörse Rain als erste die Test im regulatorischen Sandkasten von Bahrain alle durchgeführt und beendet.
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