Bloomberg: US-Justizministerium leitet Ermittlung gegen BTC- und ETH-Kursmanipulation ein

Das US-Justizministerium (DoJ) hat eine Ermittlung hinsichtlich einer Bitcoin (BTC)-Kursmanipulation durch Kryptohändler eingeleitet. Das geht aus einem Bericht von Bloomberg von heute, 24. Mai, hervor.

Bloomberg zitiert vier ungenannte Quellen, die mit der Angelegenheit zu tun haben und berichtet, dass die von US-Bundesanwälten und der Handelskommission für Rohstoff-Futures (CFTC) durchgeführten Ermittlungen untersuchen, wie Händler Kurse durch illegale Aktivitäten, wie zum Beispiel Spoofing und Wash-Trading, manipuliert haben könnten.

Spoofing bedeutet, eine große Anzahl von Aufträgen zu erstellen und diese dann zu stornieren. Das wurde bereit zuvor auf den Kryptomärkten beobachtet, als ein unbekannter Händler oder eine Gruppe namens "Spoofy" Berichten zufolge, eine Reihe von Bestellungen im Wert von umgerechnet jeweils 850.000 Euro aufgaben, ohne diese dann zu Ende zu bringen. Wash Trading, das "Spoofy" verwendete, ist, wenn ein Trader seine eigenen Aufträge kauft und so die Illusion der Marktnachfrage erzeugt, um mehr Käufer anzuziehen.

Die Bloomberg-Quellen weisen darauf hin, dass die Ermittlung im Speziellen sowohl Bitcoin als auch Ethereum (ETH) betrifft.

Sowohl das Justizministerium als auch die CFTC haben bei Redaktionsschluss nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme durch Cointelegraph reagiert.

Die U.S. Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) hatte bereits im März eine eigene Ermittlung in Bezug auf Kryptowährungen eingeleitet. Dabei wurden eine Reihe von Krypto-bezogenen Unternehmen, wie zum Beispiel tZero, eine Tochtergesellschaft der BTC-freundlichen Webseite Overstock.com, untersucht.

Vor Kurzem kündigten die US-amerikanischen und kanadischen Regulierungsbehörden die "Operation Crypto Sweep" an. Das ist eine gemeinsame Initiative, um betrügerischen Investment-Systemen mit Kryptowährungen das Handwerk zu legen.

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