Eine staatsgeführte brasilianische Bank stellt über ihren eigenen -basierenden Stablecoin Fördermittel für einen Dokumentarfilm zur Verfügung, wie Cointelegraph Brazil am 3. Juni berichtet.

Die Brasilianische Entwicklungsbank (BNDES) wird die betreffende Dokumentation in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Elo Company finanzieren, die auch für den Film „Der Junge und die Welt“ von Alê Abreu verantwortlich war, der 2016 für einen Oscar nominiert wurde.

Laut Bericht will die Bank die von ihr eingesetzten Fördermittel allerdings über ihre eigene Kryptowährung namens BNDES Token zur Verfügung stellen, die wiederum ein Stablecoin ist, der an den Brasilianischen Real angebunden ist und seit 2018 entwickelt wird. Ein erstes Pilotprojekt für den Coin wurde in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Bundesland Espírito Santo durchgeführt.

Der BNDES Token basiert auf dem gängigen Standard ERC-20 und wird von der Entwicklungsbank direkt besichert, da sie den Token nutzen will, um damit mehr Transparenz in die Vermögensverwaltung von Finanzinstituten zu bringen.

Die brasilianischen Aufsichtsbehörden, darunter auch die Zentralbank des Landes, setzen sich mittlerweile ebenfalls mit dem BNDES Stablecoin auseinander, haben diesen bisher allerdings noch nicht verboten.

Im Januar hatte der neue brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine Krypto-Initiative verboten, die speziell auf die Ureinwohner des Landes abzielen sollten. Damals war der BNDES Token schon in Arbeit, Bolsonero kommentierte diesen jedoch nicht.

Vor kurzem hat die BNDES wiederum fünf Blockchain-Startups ausgewählt, die an einem sechsmonatigen Förderprogramm teilnehmen dürfen.

Am 31. Mai hat der Vorsitzende der brasilianischen Abgeordnetenkammer die Einrichtung eines parlamentarischen Ausschusses gefordert, der sich mit Krypto-Gesetzen befassen soll.

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