Die in den Vereinigten Staaten ansässige Kryptobörse Coinbase prognostiziert, dass Wähler – die einen Fokus auf Kryptowährungen legen – in Kalifornien bei den Wahlen 2024 eine „bedeutende Rolle“ spielen werden.
In einem entsprechenden Blogbeitrag vom 9. Februar zitierte Coinbase Daten des Business Intelligence-Unternehmens Morning Consult, aus denen hervorging, dass 27 % der Kalifornier - etwa 8,2 Millionen Menschen – Kryptowährungen besitzen. Die Mehrheit der Krypto-Besitzer in dem Bundesstaat – also 78 % – sagt, dass politische Entscheidungsträger „neue, innovative und disruptive Technologien“ fördern sollten und dass viele von ihnen für diejenigen Politiker stimmen würden, die dies tun.
„Kalifornische Krypto-Besitzer geben mit überwältigender Mehrheit an, dass sie viel eher Kandidaten unterstützen würden, die Pro-Krypto und Blockchain-Positionen vertrete“, stellte Coinbase fest. Und weiter: „Fast 4 von 5 kalifornischen Krypto-Besitzern sagen, dass sie eher einen Kandidaten unterstützen würden, der die US-Kryptobranche als Arbeitsplatzschaffer und Quelle der geopolitischen Stärke der USA unterstützt.“
Super Tuesday is just one month away.
— Coinbase ️ (@coinbase) February 9, 2024
And the 27% of California adults who own crypto will have a major role to play in determining the future of crypto.
Read more about why California’s crypto constituency matters → https://t.co/dEzMwuapoT pic.twitter.com/qZ1qZNSt4a
Laut Coinbase gibt eine deutlich kleinere Mehrheit – 51 % – der US-Wähler unter der Generation Z und den Millennials an, dass sie wahrscheinlich kryptofreundliche Kandidaten bei den Wahlen 2024 unterstützen werden. Die wahrscheinlichen Kandidaten der beiden großen politischen Parteien für die Präsidentschaftswahlen sind US-Präsident Joe Biden und der ehemalige Präsident Donald Trump.
Die Daten von Coinbase spiegeln eine im Januar veröffentlichte Umfrage des Crypto Council for Innovation wider. Die Krypto-Lobbygruppe gab zu bedenken, dass die meisten US-Wähler Politiker bevorzugen, die „klare Regeln für Kryptowährungen aufstellen wollen“, und fügte hinzu, dass Krypto-Nutzer im Jahr 2024 ein „wichtiger Wahlblock“ sein könnten.
Coinbase fügte nun hinzu:
„Der Kongress und andere politische Entscheidungsträger sollten zur Kenntnis nehmen, dass die Krypto-Wähler in ihren Staaten sehr engagiert sind und Regeln wollen, nicht einen unvorhersehbaren Regulierungsansatz nach dem Gießkannenprinzip.“
Digitale Vermögenswerte waren bereits ein Thema bei den Vorwahlen der Republikanischen Partei für die Kandidatur um das Amt des US-Präsidenten. Bevor er aus dem Rennen ausschied, sprach sich der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, ausdrücklich gegen Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) in den Vereinigten Staaten aus. Trump hat sich das Thema inzwischen zu eigen gemacht und geschworen, im Falle seiner Wiederwahl niemals einen digitalen Dollar zuzulassen.
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