Indonesische Zentralbank warnt vor Benutzung von Kryptowährungen, Berufung auf hohe Risiken

Bank Indonesia hat am 13. Januar eine Pressemitteilung rausgegeben, in der sie ausdrücklich vor dem Verkauf, Kauf und Handel mit Kryptowährungen warnt und gleichzeitig betont, dass virtuelle Währungen illegal in Indonesien sind.

 

Diese Stellungsname erfolgte gleich nach der wieder auftretenden Behauptung im September, dass die Bank Indonesia keine Bitcoin (BTC) als Zahlungsmethode annehmen wird. Dies hatte zufolge, dass die indonesischen Kryptobörsen BitBayar and TokoBitcoin freiwillig schlossen. Bank Indonesia erklärte, dass das Potenzial der Geldwäsche und der Terrorismusförderung hinter der Anti-Kryptowährungenskampanie stünde.

“Virtual currencies are vulnerable to bubble risks and susceptible to be used for money laundering and terrorism financing, therefore can potentially impact financial system stability and cause financial harm to society.”

"Virtuelle Währungen sind verwundbar für gewisse Risiken und anfällig für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Dadurch hat es da Potenzial die Finanzstabilität zu gefährden und finanzellen Schaden in der Gesellschaft anrichten."

Während im Moment laut Wikipedia kein offizielles Verbot für Bitcoins im Land existiert, ist der Ton der Pressemitteilung harscher, als bei vorherigen Mitteilungen, die die Bürger nur dazu rieten, vorsichtig mit Bitcoins umzugehen.

Algeriens Regierung hat indes Schritte zu einem Kryptoverbot eingleitet. Berichten zufolge soll ein Finanzgesetz 2018 den Besitz und den Handel mit Bitcoins illegalisieren. Anfang Januar deklarierte Ägyptens höchster religiöser Führer Grand Mufti Shawki Allam, gemäß des Shariagesetzes Bitcoins für gesetzeswidrig. Auch er berief sich auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

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