Charlie Lee berät HTC bei Entwicklung des Blockchain-Smartphones Exodus

Der Litecoin (LTC) Gründer Charlie Lee twitterte am 29. Juli, dass er als Berater bei der Entwicklung des neuen HTC Smartphones Exodus, das LTC und das Lightning Netzwerk (LN) unterstützen soll, mitwirkt.

HTC bestätigte die neue Rolle von Lee mit dem Twitter-Eintrag:

„Ein kleiner Schritt für @SatoshiLite. Ein großer Schritt für Blockchain.“

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, plant HTC sich auf dem Kryptomarkt zu etablieren, dazu strebt man die Entwicklung eines Mobilgerätes an, das mit der Decentralized-Ledger-Technology (DLT) arbeitet. Im Mai beschrieb man das Exodus deshalb als „das erste native Blockchain Smartphone“.

Im Juni korrigierte das Unternehmen diese Aussage und wies darauf hin, dass das Exodus stattdessen eine Krypto-Wallet beinhalten würde, die Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) verarbeiten kann. Außerdem sollen das Lightning Netzwerk und die populäre dezentralisierte App (DApp) Cryptokitties unterstützt werden.

Im Twitter-Eintrag in dem Lee seine neue Funktion bei HTC als Berater ankündigt, verrät er ebenfalls, dass das Exodus sowohl LTC als auch das Lightning Netzwerk „nativ“ unterstützt. Dabei hebt er hervor, dass er die Beraterrolle angenommen hat, weil er „ein sicheres Krypto-Smartphone als wichtigen Schritt für eine breite Annahmebereitschaft des LN sieht“.

Während die letztendliche Blockchain-Struktur des Exodus noch unbekannt ist, versichert Lee in seinem Tweet, dass „Bitcoin nicht entfernt werden wird.”

Laut Phil Chen, Designer des HTC Vive und Leiter der Geschäftsentwicklung von HTC, ist der Preis des Exodus wahrscheinlich „vergleichbar“ zu dem des Blockchain gestützten Finney Smartphones von Sirin Labs, welches wohl einen Verkaufspreis von 1.000 $ haben wird.  

Der chinesische Tech-Riese Huawei hat Berichten zufolge ebenfalls Interesse an der Entwicklung eines Smartphones, das DApps per Blockchain-Technologie unterstützt. Aus unbestätigter Quelle ging im März hervor, dass die Firma eine Lizenz für das Open-Source Betriebssystem SIRIN OS erwerben wollte.