Chinesisches Unternehmen Alibaba sagt neue P2P-Plattform hat nichts mit Kryptowährung zu tun

Nach den kürzlichen Berichten, dass der chinesische e-Commerce-Mischkonzern Alibaba seine eigene Miningplattform für Kryptowährung eingeführt hatte, hat das Unternehmen eine offizielle Stellungnahme am Dienstag, 16. Januar, veröffentlicht. In dieser bestreitet das Unternehmen, dass seine Plattform mit virtueller Währung oder Mining in Verbindung steht.

Laut der offiziellen Stellungnahme, die auf der Microblogger-Plattform Weibo veröffentlicht wurde, wurde Alibabas kürzlich eingeführte Plattform "P2P Nodes" in Berichten irrtümlich mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht.

Die Stellungnahme macht weiterhin auch deutlich, dass die Plattform eigentlich ein peer-to-peer (P2P) Content Delivery Network (CDN) Service ist. Dieser wird von Alibaba Cloud zur Verfügung gestellt und soll Nutzern ermöglichen, ihre Netzwerkgeschwindigkeit zu verbessern, indem sie ungenutzte Breitband-Verbindungen miteinander teilen.

P2P Nodes belohnt Nutzer mit Punkten für die Überprüfung von Daten auf seinem Netwerk. Dieses Konzept könnte ähnlich wie das System der Bitcoin-Miner klingen, die Bitcoins für das verarbeiten von Transaktionen bekommen.

Aber laut der Stellungnahme von Alibaba sind die Punkte in P2P Nodes nicht an Kryptowährungen angelehnt, fungieren nicht als Währung und können nur für Gegenstände auf dem Platform-eigenen Geschenkeshop getauscht werden.

Die Stellungnahme des Unternehmen erklärt weiter:

"Wir betonen nochmals, dass Alibaba Cloud niemals eine Bitcoin-ähnliche virtuelle Währung eingeführt hat und es werden keinerlei Mining-Plattformen [für Kryptowährung] gehostet."

Während weiterhin Berichte über Alibabas neue "Mining-Plattform" öffentlich werden, ist die Webseite von P2P Nodes laut dem Nachrichtenportal CnLedger nicht mehr online.

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