Chinesische Großstadt fördert Blockchain mit Subventionen

Die chinesische Großstadt Fuzhou bietet Mietzuschüsse für Blockchain-Unternehmen an, um die Branche damit zu subventionieren. Dies berichtet People’s Daily am 11. Juni.

Die Mietzuschüsse sind eine von drei Fördermaßnahmen, die zur Unterstützung der Blockchainbranche zur Verfügung gestellt werden. So können entsprechende Unternehmen drei Jahre lang bis zu 600.000 Yuan (86.600 US-Dollar) pro Jahr an Mieterlass erhalten.

Auch Unternehmen außerhalb der Branche werden angeregt, Blockchain-Apps zu entwickeln und können im Gegenzug bis zu 20% der Entwicklungskosten erstattet bekommen. Projekte, die für besondere wissenschaftliche oder technologische Errungenschaften ausgezeichnet werden oder einen besonderen Nutzen für die Stadt Fuzhou haben, können ebenfalls eine zusätzliche Subvention von bis zu 600.000 Yuan zugesprochen bekommen.

Außerdem können Organisationen, die einen beträchtlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Branche leisten, wie zum Beispiel Blockchain-Forschungszentren, auf eine Unterstützung von bis zu 2 Mio. Yuan (289.000 US-Dollar) hoffen, wenn diese von den chinesischen Regierungsbehörden offiziell anerkannt werden.

Einige der größten chinesischen Unternehmen setzen mittlerweile auf Blockchain. So wurde am 21. Mai berichtet, dass der große Onlinehändler JD.com schon mehr als 200 Patente für die Technologie hält.

Zwei Tage später wurde bekannt, dass der andere große chinesische Onlinehändler Alibaba an einem eigenen Einsatz der Blockchain-Technologie arbeitet.

Vergangenen Monat hat die chinesische Regierung erneut ihre offizielle Rangliste der Kryptowährungen vorgestellt, in der EOS weiter die Spitzenposition verteidigen kann, während Bitcoin sich auf Platz 12 vorschiebt.