Die Kryptowährungsfirma CoinShares hat vor kurzem ihren Quartalsbericht für Q1 2023 veröffentlicht und spricht darin von einer "Rückkehr zur Profitabilität".

Unter anderem wird ein Umsatz in Höhe von 11,73 Millionen US-Dollar (gegenüber 22,46 Millionen US-Dollar in Q1 2022), ein Gesamtergebnis von 3,62 Millionen US-Dollar (gegenüber 25,83 Millionen US-Dollar in Q1 2022) und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 10,61 Millionen US-Dollar (gegenüber 25,83 Millionen US-Dollar in Q1 2022) angegeben.

Insgesamt verzeichnete CoinShares im Jahr 2022 einen Betriebsverlust von 25,21 Millionen US-Dollar. Im Gegensatz dazu hat das Unternehmen im Jahr 2021 einen Gewinn von 126,54 Millionen US-Dollar gemacht.

In dem Bericht heißt es, die letzte Zeit sei für das Unternehmen und die Krypto-Branche insgesamt turbulent gewesen:

"Im ersten Quartal 2023 stand die Finanz- und Kryptoindustrie wie schon 2022 einer herausfordernden und komplexen Landschaft gegenüber. Dennoch konnte CoinShares eine starke Widerstandsfähigkeit zeigen. Im Laufe des Quartals erwirtschafteten wir Umsätze und Gewinne in Höhe von 15,3 Millionen Pfund und sind mit einem bereinigten EBITDA von 8,5 Millionen Pfund wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. So verzeichneten wir eine bereinigte EBITDA-Marge von 55 Prozent."

In dem Bericht werden auch die kürzlichen Zusammenbrüche von "kryptofreundlichen Banken wie Silvergate und Signature" sowie die regulatorischen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem dramatischen Zusammenbruch von FTX angesprochen und als schmälernde Faktoren für die Gewinne betrachtet.

CoinShares ist im Hinblick auf die Zukunft vorsichtig optimistisch: "Wir begrüssen diese regulatorische Aktivität, hoffen aber, dass sie nicht in eine Hexenjagd oder einer Politisierung der Kryptowirtschaft im Vorfeld der US-Wahlen ausartet, wie in einigen Kommentaren befürchtet wird."

CoinShares hat kurz zuvor seinen wöchentlichen Bericht "Digital Asset Fund Flows Report" veröffentlicht. Aus diesem geht hervor, dass sich die Abflüsse bei Anlageprodukten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten diese Woche insgesamt 54 Millionen US-Dollar beliefen. Das bedeutet, dass große Summen von Börsen auf Wallets übertragen wurden.

Laut CoinShares sind die jüngsten Abflüsse zumindest teilweise auf die Spekulationen der Verbraucher und der Industrie im Zusammenhang mit den Zinserhöhungen der US-Regierung zurückzuführen. Wie in Cointelegraph bereits berichtete, könnten solche Spekulationen einer der Faktoren sein, die bei Bitcoin in jüngster Zeit zu Volatilität geführt haben.

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