Die neuseeländische Polizei hat die Büroräume der kürzlich gehackten Kryptobörse Cryptopia wieder freigegeben und erlaubt dieser gleichzeitig, ihre Geschäftstätigkeiten wieder aufzunehmen. Allerdings schreibt die Kryptobörse am 24. Februar im firmeneigenen Kanal auf dem Messengerdienst Discord, dass sie ihre Handelsaktivitäten zunächst weiterhin aussetzt.
Durch den Hacker-Angriff wurden der Cryptopia 16,1 Mio. US-Dollar gestohlen, woraufhin die neuseeländische Polizei in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern die Ermittlungen aufgenommen hat.
Der Angriff wurde am 15. Januar gestartet und dauerte insgesamt zwei Wochen, wobei Krypto-Vermögenswerte aus mehreren tausenden Ethereum Wallets abgezogen wurden, die von der Börse für deren Kunden verwahrt werden.
Wie es in der Discord-Mitteilung von Cryptopia heißt, haben die Strafverfolgungsbehörden der Kryptobörse grünes Licht gegeben, ihre Geschäftstätigkeit fortzusetzen, allerdings plant das Unternehmen, zunächst inaktiv zu bleiben. Im Wortlaut erklärt die Firma:
„Obwohl die Polizei uns erlaubt hat, unsere Geschäftstätigkeiten und unsere Handelsaktivitäten wieder aufzunehmen, wäre es unsererseits extrem verantwortungslos damit fortzufahren, ehe wir die Verluste nicht vollständig zuordnen können und garantieren können, dass die verbleibenden Vermögenswerte vollkommen sicher sind.“
Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass es nach neuseeländischem Recht illegal ist, fahrlässige Handelsaktivitäten vorzunehmen, die das Vermögen der Geldgeber gefährden.
Cointelegraph hat heute über einen ähnlichen Fall berichtet, so waren die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden in der Lage, der Kryptobörse Bitfinex 104.000 US-Dollar zurück zu beschaffen, die im Jahr 2016 durch einen Hacker-Angriff entwendet wurden. Der damalige Schaden belief sich auf 120.000 -Tokens.
Auch der israelische Krypto-Broker Coinmama ist kürzlich Opfer eines Hacks geworden, bei dem die Daten von 450.000 Nutzern abgegriffen wurden.
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