Die „Krypto-Sparkasse“ namens Celsius Network hat die Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar an eingelagerten Sparvermögen geknackt.
Die Spar-Plattform gibt an, dass sie 80 % ihrer Einnahmen an die Anleger ausschüttet, dementsprechend hat sie bereits 17 Mio. US-Dollar an Zinserträgen an ihre Krypto-Sparer ausgezahlt. 12 Mio. US-Dollar davon in Form von Bitcoin und 3 Mio. US-Dollar in Form der firmeneigenen Kryptowährung CEL.
Auch in der Krise stark
Das Wachstum der Krypto-Plattform in den letzten Monaten ist beträchtlich, vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass das Coronavirus die Wirtschaft stark geschwächt hat.
Im März hatte Celsius Geschäftsführer Alex Mashinsky deshalb sogar gemutmaßt, dass seine Plattform die erste Krypto-Sparkasse ist, die Profit macht.
Um den Kundenstamm auszubauen, hat Celsius letzten Monat „tokenisiertes“ Gold, also Gold in Form von Kryptowährungen, ins Angebot aufgenommen. Zudem sollen bald auch tokenisierte Handelswaren zur Verfügung stehen.
Gegen das Bankensystem
Während viele Krypto-Projekte daran arbeiten, Finanzdienstleistungen auch für Menschen ohne Bank zugänglich zu machen, hat es sich Celsius zum Auftrag gemacht, dass Sparer und Anleger von ihren Banken weggehen und stattdessen auf Kryptowährungen umsatteln. In diesem Zusammenhang meint Mashinsky:
„Wir freuen uns auf den Tag, an dem Milliarden von Menschen dem traditionellen Bankensystem den Rücken kehren und zu Celsius wechseln. Wir haben bewiesen, dass wir die Macht zurück in die Hände des Volkes geben können.“
Mashinsky betont, dass die Celsius-App besonders auf Menschen abzielt, die vom traditionellen Finanzsystem „wegen Herkunft, Geschlecht, Beruf oder Schufa“ zurückgewiesen werden, damit diese auch weiterhin Finanzdienstleistungen in Anspruch nehmen können.
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