Die britische Finanzaufsicht hat Digivault, dem Krypto-Verwahrer der Krypto-Investmentfirma Diginex, grünes Licht erteilt.

Wie aus einer entsprechenden Bekanntmachung von Diginex hervorgeht, hat die Financial Conduct Authority (FCA) Digivault damit in Großbritannien als Verwahrungsdienstleister für digitale Vermögenswerte zugelassen. Dies bedeutet zugleich, dass Digivault alle Vorgaben der Aufsichtsbehörde für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erfüllt.

Das Krypto-Projekt will „einen gesetzestreuen und sicheren Verwahrungsservice für unternehmerische und institutionelle Krypto-Investoren anbieten“. Der Depotservice wird dabei über physische "Cold-Storage-Wallets" betrieben, die der in Hongkong ansässigen Cybersicherheitsfirma Malca-Amit gehören.

Digivault-CEO Rob Cooper erklärt in diesem Zusammenhang gegenüber Cointelegraph, dass Bitcoin (BTC) „ein wahrhaftes Wertaufbewahrungsmittel für die Zukunft“ ist, weshalb die Nachfrage nach entsprechenden Verwahrungsmöglichkeiten aktuell immer größer wird. Allen voran institutionelle und unternehmerische Investoren treten zuletzt vermehrt in den Markt ein, darunter zum Beispiel Tesla und MicroStrategy.

Dem fügt Cooper an:

„Die Zulassung der FCA ist nicht nur für Digivault ein wichtiger Schritt, sondern für die ganze Branche, denn dadurch können zukünftig auch andere Unternehmen von einer temporären Genehmigung auf eine vollumfängliche Zulassung aufgewertet werden. Dies schafft einen Präzedenzfall, der uns zeigt, dass die Behörden diese neue Anlageklasse unterstützen wollen und den Einstieg institutioneller Investoren befürworten.“

In der Tat befasst sich die FCA in den vergangenen Monaten mehr und mehr mit der Kryptobranche. So hatte die Aufsichtsbehörde im Oktober verboten, dass in Großbritannien Krypto-Derivate gehandelt werden können, darunter Futures und ETNs. Zudem hat sie Krypto-Unternehmen dieses Jahr dazu verpflichtet, Zahlen über Finanzkriminalität offenzulegen.

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