Fortnite Merchandise-Store akzeptiert nun Monero als Zahlungsoption

Retail Row, der Merchandise-Store für das Online-Videospiel Fortnite, hat damit begonnen, "ausschließlich" Monero (XMR) als Kryptowährungszahlungsoption zu akzeptieren, wie Monero am 1. Januar auf Twitter mitteilte.

Fortnite ist ein Online-Videospiel, das im Juli 2017 veröffentlicht und von Epic Games entwickelt wurde. Berichten zufolge soll es über 125 Millionen Spieler weltweit geben. Im Oktober 2018 wurde Epic Games in seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit umgerechnet über 13 Mrd. Euro bewertet.

Retail Row nutzt den Kryptozahlungsdienst GloBee, der es Einzelhändlern ermöglicht, Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC) und Ripple (XRP), zu akzeptieren. XMR ist hingegen die einzige Digitalwährung, die von dem Store unterstützt wird. Kunden können auch aus einer Reihe von herkömmlichen Zahlungsoptionen wählen, darunter Kreditkarten und PayPal.

Wie Cointelegraph im Oktober berichtete, stellte die Cybersicherheitsfirma Malwarebytes fest, dass Betrüger eine Schadsoftware verwenden, die die Adressen der Bitcoin (BTC)-Wallets Fortnite-Spielern ins Visier nimmt. "Betrüger" haben mutmaßlich bösartigen Datendiebstahl-Code in Downloads eingeschleust, die mit "kostenlosen" Android-Versionen der sechsten Staffel von Fortnite warben. Es wurden neben diesen auch weitere "verrückte Cheats, Wallhacks und Zielbots" versprochen.

Hinter Free V-Bucks (eine Währung im Spiel) verbargen sich laut der Untersuchung ebenfalls bösartige Codepakete. Malwarebytes hat herausgefunden, dass diese irreführenden Links über die YouTube -Kanäle der Betrüger beworben werden. Diese Links leiten die Benutzer auf Downloads weiter, die die versteckte Schadsoftware enthalten.

Im Juni fand die Netzwerk- und Unternehmenssicherheitsfirma Palo Alto Networks heraus, dass rund 5 Prozent aller im Umlauf befindlichen XMR böswillig mittels Kryptojacking gemint wurden. Berichten zufolge hatte Monero ein "unglaubliches Monopol" inne hatte, wenn es um von Schadsoftware ins Visier genommene Kryptowährungen geht. Insgesamt wurden umgerechnet rund 154 Mio. Euro böswillig gemint wurden.

Im Bericht heißt es auch, dass die Daten webbasierte Monero-Miner oder andere Miner, auf die sie nicht zugreifen konnten, nicht beinhalten würden. Das bedeutet, dass die 5 Prozent wahrscheinlich sogar noch zu niedrig sind.

XMR ist über den Tag um 3,27 Prozent gestiegen und liegt laut CoinMarketCap bei Redaktionsschluss bei rund 41,84 Euro.