Deutsche Börse Group arbeitet mit HQLAx an neue Blockchain-Plattform für Wertpapiergeschäfte

Die Deutsche Börse Group, ein deutscher Marktplatz für den Wertpapierhandel, plant die Einführung einer Blockchain-basierten Plattform für Wertpapierverleihgeschäfte in Kollaboration mit HQLAx unter Nutzung der Corda Blockchain-Plattfrom von R3. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Deutschen Börse Group vom 26. März hervor. 

Finance Magnates schreibt, dass die Partnerschaft ein "voll integriertes Front-to-Back Operations-Modell" erschaffen wird, um "das effektive Kollateral-Management von qualitativ hochwertigen Vermögenswerten zu vereinfachen". 

Laut Philippe Seyll, dem Geschäftsführer der Deutsche Börse Group, wird die Kollaboration zwischen der deutschen Wertpapierbörse und HQLAX in der Lage sein, "einige der wichtigisten Probleme im aktuellen Wertpapierhandelsmarkt durch innovative Mittel anzusprechen." 

"Durch die Kreation einer neutralen agnostischen Kontrollschicht empfängt die Deutsche Börse Distributed-Ledger-Technologien und ergänzt diese durch seine Rolle als eine neutrale, vertrauenswürdige Marktinfrastrukturkomponente, die Depotbanken und Pfandhaltern zur Verfügung steht. Auf diese Art und Weise unterstützt die Deutsche Börse die Marktteilnehmer dabei, sich mit den globalen regulatorischen Rahmenbedingungen zu befassen und gleichzeitig die Vorteile der führenden Distributed-Ledger-Technologie zu nutzen." 

Anfang März hatten Credit Suisse und ING die erste Live-Transaktion von Wertpapieren mit der HQLAX Corda-basierten Kreditvergaben-Anwendung abgeschlossen.

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