VPE WertpapierhandelsBank bietet Kryptowährungshandel an

Die VPE WertpapierhandelsBank AG (VPE) aus Deutschland hat sich mit dem Berliner Technologieunternehmen solarisBank zusammengetan, um einen Kryptowährungs- Handelsdienst für institutionelle Anleger zu starten. Das geht aus einer Pressemitteilung der VPE vom 25. April hervor.

Die VPE wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) reguliert und ist Berichten zufolge die erste Bank des Landes, die einen Kryptowährungs-Handelsdienst anbietet. Laut einer Erklärung auf der Website der Bank steht der Dienst "ausschließlich institutionellen und Unternehmenskunden" zur Verfügung. Ein Privatkunde kann allerdings schriftlich darum bitten, als Unternehmenskunde betrachtet zu werden. Katharina Strenski, die Public Relations-Managerin bei VPE, kommentierte:

"Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin (BTC), Litecoin (LTC), Ethereum (ETH) und andere, sind in den letzten Jahren zu einer vielversprechenden Vermögenswertklasse geworden. Bisher war der Handel mit digitalen Token auf Kryptobörsen und Online-Marktplätze beschränkt. Wir freuen uns, als erste deutsche Bank unseren Kunden den Handel mit Kryptowährungen anbieten zu können."

Das Produkt wurde in Zusammenarbeit mit solarisBank entwickelt, einem Technologieunternehmen, das digitale Banking-Plattformen herstellt. VPE erklärt außerdem, dass Kunden Zugriff auf eine von der Bank gehostete Wallet haben.

Anfang des Monats sagten Quellen gegenüber Bloomberg, dass die internationale Investmentbank Barclays eine vorläufige Bewertung durchgeführt hatte, ob das Kundeninteresse groß genug wäre, um einen Kryptowährungs-Trading-Desk zu eröffnen.

Im März kündigte die russische staatliche Gazprombank ihre Absicht an, erstmals digitale Währungstransaktionen in der Schweiz durchzuführen. Laut der Bank entschied man sich aufgrund der liberaleren Kryptowährungsgesetzgebung für die Schweiz.

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