Hanois Abteilung für Industrie und Handel verbietet Krypto im E-Commerce

Die Abteilung für Industrie und Handel in Hanoi hat Organisationen und Individuen, die im E-Commerce tätig sind, die Nutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen zur Abwicklung von Online-Transaktionen verboten, wie ein Dokument bestätigt, dass am 13. April an die betroffenen Parteien verschickt wurde.

Das Dokument zitiert Regierungsdekrete über bargeldlose Zahlungsinstrumente und betont, dass "die Ausgabe, Lieferung, Verwendung von Bitcoin und ähnlichen virtuellen Währungen in Vietnam verboten ist". Verstöße werden mit einer "Strafe zwischen 150 Mio. vietnamesische Dong (5.343 Euro) und 200 Mio. (7.124 Euro) für Individuen und Organisationen" gehandhabt. Seit Januar 2018 ist die Ausgabe und Nutzung von Kryptowährungen "eventuell von Kriminalverfolgungen betroffen".

Die Krypto-Regulierungen haben sich in Vietnam in der letzten Woche deutlich intensiviert, nachdem der Premierminister Nguyen Xuan Phuc die Regierung und die finanziellen Entitäten zu strengeren Kontrollen aller Krypto-bezogener Aktivitäten aufgefordert hatte.

Die neuen Maßnahmen sind eine Antwort auf die Berichte über den wahrscheinlich größten Betrug in der Geschichte (etwa 554 Mio. Euro), falls er sich als wahr heraustellen. Der Fall dreht sich um die mutmaßliche Täuschung von 32.000 Anlegern in zwei ICOs, angeführt von einem Mantelkonzern stationiert in Vietnam. Die Polizei ist aktuell dabei, den Fall genauer zu untersuchen.

Seit 2017 gibt es in Vietnam ein umfassendes Verbot für die Verwendung von Krypto als Zahlungsmittel, aber das Justizministerium versucht aktuell, nach den Anweisungen des Premierministers einen robusteren und umfassenderen Rechtsrahmen zu schaffen.

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