Ehemaliger PayPal-CEO: Kryptohändler

Nur wenige Tage nach seinem ersten öffentlichen Angriff auf Bitcoin (BTC), den er als "Betrug" bezeichnete, hat der ehemalige PayPal-CEO Bill Harris gesagt, dass Kryptohändler "das Kool-Aid trinken". Dabei hat er sich offensichtlichen auf das Jonestown-Massaker von 1978 bezogen, bei dem als über 900 Menschen starben, nachdem sie ein vergiftetes Kool-Aid auf Geheiß ihres Kultführers getrunken hatten. Das geht aus einem Bericht von CNBC von heute, 27. April, hervor.

Harris hat vor diesen zwei Auftritten nicht viel Medienpräsenz genossen - zuletzt war er auf Twitter im August letzten Jahres aktiv. Nachdem er im Jahr 2000, einen Monat nach dem Zusammenschluss von X.com und Coinfinity, durch welchen das Unternehmen zustande kam, als CEO von PayPal verdräEhemngt wurde, gründete und leitete Harris von 2009 bis heute das Finanzberatungsunternehmen Personal Capital.

Harris scheint verwirrenderweise hinsichtlich der Zukunft des digitalen Geldes sehr enthusiastisch zu sein und behauptet dabei aber, dass Bitcoin aufgrund seiner Volatilität nicht in dieses Bild passt. Harris sagte gegenüber CNBC, er sei "absolut davon überzeugt, dass Geld digital sein muss, immer digitaler wird und vollständig digital sein wird, aber das bedeutet nicht, dass wir eine neue Währung brauchen, um das zu zeigen".

"Es gibt keinen Grund dafür, dass eine neue Währung sofort Milliarden von Dollar wert sein sollte."

In einem offensichtlichen Vergleich seines eigenen Autogramms mit der digitalen Knappheit von Bitcoin, ungeachtet des tatsächlichen Nutzens von beiden, sagte Harris gegenüber CNBC:

"Mein Autogramm ist selten. Ich kann versprechen, dass ich ein Stück Papier nie mehr als 21 Millionen Mal signieren werde, aber das macht es nicht wertvoll."

Harris nennt Blockchain, die Technologie hinter den meisten Kryptowährungen, "grandios", aber er betonte gegenüber CNBC erneut, dass eine "neue Währung" nicht notwendig ist, um die neue Technologie zu begleiten:

"Wir haben einerseits die Währung, wie Bitcoin, und andererseits die Technologie. Die Blockchain-Technologie hat grandiose Anwendungen, einschließlich finanzieller Transaktionen, aber wir brauchen keine neue Währung, um das zu tun."

Der derzeitige CEO von PayPal Peter Thiel ist in Bezug auf Bitcoin sehr optimistisch. Letzten Monat beschrieb er die Währung als "eine Hecke gegen die ganze Welt, die auseinander fällt".

  • Folgen Sie uns auf: