Der bekannte Computerchip-Hersteller Intel hat Details zu einem neuen Mining-Chip bekanntgegeben, der mit einem leistungsstarken 3.600-Watt-Miner gekoppelt werden soll. Dieser soll noch effizienteres Bitcoin -Mining ermöglichen.
Intel hat sein BTC-Mining-System der zweiten Generation auf der IEEE International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) 2022 vorgestellt. Bei dieser Konferenz kommen die größten Namen aus der Elektronik- und Chip-Herstellungsindustrie zusammen.
Laut Angaben des Unternehmens ist Bonanza Mine (BMZ2) ein energieeffizienter ASIC für das Bitcoin-Mining mit extrem niedriger Spannung. Er soll 40 Terahashes pro Sekunde (TH/s) liefern können.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat Intel im November 2018 ein Patent im Zusammenhang mit "hochleistungsfähigen Bitcoin-Mining" angemeldet, bei dem eine Reduzierung des Gesamtstromverbrauchs um etwa 15 Prozent vorgesehen ist. Vertreter von Intel haben damals bekräftigt, dass das Unternehmen mit diesem System im Vergleich zu etablierten Akteuren in dieser Branche, wie etwa Bitmain, MicroBT und Nvidia, wettbewerbsfähig bleibe:
"Intel arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung von SHA 256-optimierten ASICs gearbeitet. Bei Intel Labs wurden dafür die ersten Schritte gemacht."
Es wird erwartet, dass die BMZ2-Chips eine ähnliche Architektur aufweisen wie der BMZ1-Chip der ersten Generation. Bei diesem arbeiten über 300 Chips, die von einem 3.600-Watt-Miner betrieben werden, zusammen, und sollen in einer ausgeglichenen Umgebung bis zu 40 TH/s erreichen.
Der BTC-Miner der nächsten Generation von Intel kann eine ausgeglichene Leistung von 40,4 TH/s bei einer Leistungsaufnahme von 2.293 Watt erbringen und weist einen niedrigen Energieverbrauch von 56,97 Joule pro Terahash (J/TH) auf. Die Hardware von Bitmain, nämlich der Antminer S19j ASIC Bitcoin-Miner verbraucht im Vergleich dazu 3.100 Watt bei einer Leistung von bis zu 90 TH/s bei Raumtemperatur. Demnach beläuft sich die Effizienz auf 34,5 J/TH.
Außerdem kann man mit der Hardware wählen, ob man im Hochleistungs- oder Energiesparmodus arbeiten will, um das Energiekostenverhältnis zu optimieren.

Intel hat noch keinen Termin für die offizielle Markteinführung genannt und auch keine weiteren Informationen zu den technischen Anforderungen bekanntgegeben.
In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Schwierigkeit erreicht Allzeithoch: Hashrate steigt in sechs Monaten um 45 Prozent
Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit steigt weiter. Das deutet ganz klar auf eine zunehmende Widerstandsfähigkeit gegen Netzwerkangriffe hin.
In der Spitze verzeichnete Bitcoin am 13. Februar eine Hashrate von 248,11 Exahashes pro Sekunde (EH/s). Dabei war er innerhalb eines Tages von 188,40 EH/s um 31,69 Prozent gestiegen.

Mit dem Anstieg der Hashrate muss die BTC-Mining-Ausrüstung weiterentwickelt werden, um eine höhere Leistung bei vergleichsweise gleichem Energieverbrauch zu erzielen.
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