IOTA, Dell und Linux entwickeln Rating-System für Daten-Vertrauenswürdigkeit

Blockchain-Dienstleister IOTA arbeitet gemeinsam mit Dell und der Linux Foundation am sogenannten Project Alvarium.

Wie aus seiner Pressemitteilung vom 28. Oktober hervorgeht hat die Non-Profit-Organisation Linux Foundation bekanntgegeben, dass sie zusammen mit verschiedenen Partnern der Tech-Branche das neue Projekt angeht, darunter zum Beispiel Dell, die IOTA Foundation und IBM. Zu den weiteren Partnern gehören unter anderem MobiledgeX und Unisys.

Das Project Alvarium basiert auf einen Programmiercode von Dell und zielt darauf ab, ein Rating-System zu sein, dass die Vertrauenswürdigkeit von Daten messen kann. Zu diesem Zweck bewertet das System die eingespeisten Daten nach Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit.

Jason Shepherd, der technische Leiter von Dell, meint in diesem Zusammenhang, dass ein Rating-System für die Vertrauenswürdigkeit von Daten dabei helfen kann, dass Unternehmen leichter gesetzliche Vorgaben einhalten können, wie zum Beispiel die Vorgaben gemäß der Datenschutz-Richtlinie der Europäischen Union.

Vertrauenswürdigkeit wird immer wichtiger

Da auf Blockchains immer mehr auch sensible Daten verzeichnet werden, schicken sich Unternehmen der Branche an, Verfahren zu entwickeln, um die Vertrauenswürdigkeit von Daten verifizieren zu können. 

So hat Fujitsu Laboratories im Juli ein Blockchain-basiertes System entwickelt, das die und Vertrauenswürdigkeit von Nutzerdaten und Identitätsangaben bei Online-Transaktionen überprüfen kann.

Dazu weißt die Plattform jedem Nutzer ein gewisses Vertrauenswürdigkeits-Rating zu, anschließend können sich Nutzer auch untereinander bewerten, was wiederum in das Rating miteinfließt.

IOTA beteiligt sich an vielen Projekten

Ende September ist IOTA bereits eine Partnerschaft mit der Linux Foundation eingegangen, als der Blockchain-Dienstleister der Dachorganisation LF Edge beigetreten ist, um an einem Framework für sogenanntes „Edge-Computing“ mitzuwirken.

Anfang Oktober hat IOTA sich wiederum mit Fiware zusammengetan, wobei Fiware die Tangle Blockchain von IOTA nutzen will, um über diese dezentralisiert Daten speichern zu können.