IOTA tritt Dachorganisation LF Edge der Linux Foundation bei

Die IOTA Foundation ist der durch die Linux Foundation gegründeten Dachorganisation für Open-Source-Entwicklung im Bereich Edge Computing beigetreten. Dies teilte IOTA am 23. September in einem Blogbeitrag mit.

Dezentrale Datenverarbeitung durch Distributed Ledger

Das Edge Computing widmet sich im Gegensatz zum Cloud Computing der dezentralen Datenverarbeitung. Möglich wird dies durch die Verlagerung von Anwendungen, Daten und Diensten an die äußeren Ränder eines Netzwerks.

LF Edge strebt als von der Linux Foundation mit Partnern ins Leben gerufene Dachorganisation die Entwicklung offener, interoperabler Frameworks für das Edge Computing unabhängig von Hardware, Silizium, Cloud oder Betriebssystemen an.

Zur Motivation für ihren Beitritt bei LF Edge schreibt die IOTA Foundation.

“Das LF Edge-Framework gilt als führender Open-Source-Stack für IoT-, Edge- und Cloud-Interoperabilität, bislang fehlt ihm jedoch ein wesentliches Kernstück: Distributed-Ledger-Technologie. [...] Zunächst wird unser Hauptaugenmerk auf der Integration in die EdgeX Foundry liegen, wo wir mit anderen Mitgliedern zusammenarbeiten werden, um die Leistungsfähigkeit des IOTA-Protokolls in Bezug auf Sicherung, Skalierung und erhöhte Interoperabilität im Edge- und Fog-Bereich des Stacks zu demonstrieren.”

Weg von klassischer Cloud-Technologie

Distributed-Ledger-Technologie wie Blockchain oder IOTAs Tangle wird von manchem Experten auch gerne als “Cloud 2.0” bezeichnet, da Berechnungen dabei anstatt von zentralen Instanzen wie in der Cloud durch die Nutzer durchgeführt werden. Es gibt bereits existierende Blockchain-Projekte wie Golem, die sich, dem Ansatz des Edge Computing folgend, der Bereitstellung einer Peer-to-Peer-Computing-Infrastruktur verschrieben haben.