Selbstregulierende Kryptobörsenorganisation in Japan will freiwillige Regeln veröffentlichen

Der Digitale Währungsverband Japan (JVCEA) wird Berichten zufolge nächste Woche neue freiwillige Regeln veröffentlichen, wir Cointelegraph Japan heute, 18. Juni, berichtet.

Die offizielle Bekanntgabe der regulatorischen Richtlinien, die für den 27. Juni festgelegt wurde, wird Berichten zufolge ein Verbot von Insidergeschäften beinhalten, bei dem Mitarbeiter von Kryptowährungsbörsen bestraft werden sollen, wenn sie aufgrund ihres Wissens aus erster Hand "unangemessenen" Handel betreiben.

Um mit Anti-Geldwäsche (AML)-Vorschriften konform zu sein wird der freiwillige Regulierungsvorschlag auch den Handel mit anonymitätsorientierten Kryptowährungen, wie zum Beispiel Monero und Zcash, auf Börsen verbieten.

Die JVCEA wurde Ende April nach dem Hackangriff auf die japanische Kryptobörse Coincheck, bei dem über 450 Mio. Euro in NEM gestohlen wurden, gegründet und ist eine Selbstregulierungsorganisation, die die beiden bereits bestehenden Krypto-Organisationen - die Japan Blockchain Association (JBA) und die Japan Cryptocurrency Business Association (JCBA) - zusammengeführt hat.

Die Organisation, die sich aus 16 lizenzierten Kryptobörsen aus Japan zusammensetzt, beschreibt ihren Betrieb als Überprüfung der Sicherheit von Kryptobörsen in Japan, sowie spezifischere Aufgaben, wie zum Beispiel die Bewertung von Token, die bei Initial Coin Offerings (ICOs) ausgegeben wurden.

Im April veröffentlichte die koreanische Selbstregulierungsverband für Kryptowährungen ihre eigenen Richtlinien. Darin wurde empfohlen, die Kunden-Coins getrennt vom eigenen Bestand zu verwalten, ein Mindestkapital von 2 Mrd. Won (1,5 Mio. Euro) zu halten und regelmäßige Prüfungs- und Finanzberichte zu veröffentlichen.