Britischer Hafenbetreiber will Transportlogistik mittels Blockchain verbessern

Der führende britische Hafenbetreiber Associated British Ports (ABP) hat eine Vereinbarung mit dem digitalen Logistikdienstleister Marine Transport International unterzeichnet, um Blockchain für die Hafenlogistik zu entwickeln, wie das Dry Bulk Magazine am Mittwoch, 19. September, berichtet

Im Rahmen der Vereinbarung mit Marine Transport International wird sich ABP, das in 21 Häfen tätig ist und 25 Prozent der Frachtsendungen in Großbritannien durchführt, an Pilottransporten mit Blockchain-Technologie beteiligen.

Laut Dry Bulk ist sind die Parteien in der Lieferkette von ABP nicht ausreichend mit den anderen verbunden, da Hafenbetreiber, Spediteure und Verlader unterschiedliche Systeme nutzen. Da eine Blockchain-Lösung für die Hafenlogistik den Zeitaufwand für die manuelle Überprüfung verstreuter Daten reduzieren könnte, erklärte Jody Cleworth, die Gründerin und CEO von Marine Transport International:

"Mit der Blockchain können wir alle diese Systeme miteinander verbinden, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt und schnell ausgetauscht werden, was dazu beiträgt, den Handel in und aus dem Vereinigten Königreich zu beschleunigen und zu vereinfachen."

Anfang Juni enthüllte Dänemark, dass es eine Implementierung der Blockchain-Technologie zur Registrierung von Schiffen in lokalen Schiffsregistern plane. Eine Tochtergesellschaft von Abu Dhabi Ports hat ebenfalls eine eigene inländische Blockchain-Lösung für die Logistik eingeführt.

Im Mai kommentierte Fred Smith, der CEO des globalen Lieferservice FedEx, die Vorteile der Blockchain für Lieferketten und nannte die Technologie "den nächsten Schritt, der die gesamte Branche völlig verändern wird".