Ubisoft, bekannt für ikonische Titel wie Assassin's Creed und Rayman, bringt in Zusammenarbeit mit dem NFT-Marktplatz Magic Eden eine NFT-Kollektion für das kommende Blockchain-Spiel Captain Laserhawk: The G.A.M.E. heraus. Die Kollektion besteht aus 10.000 NFTs und wird auf der Arbitrum-Blockchain, einer Layer-2-Skalierungslösung für Ethereum, erstellt. Dieses Projekt markiert Ubisofts nächsten großen Schritt in die Welt von Web3 und Blockchain-Gaming.

NFTs und Spielerbeteiligung

Die NFTs, die unter dem Namen Niji Warrior IDs geprägt werden, bieten den Inhabern exklusive Vorteile. Dazu gehört der frühzeitige Zugang zu Captain Laserhawk: The G.A.M.E., einem Top-Down-Shooter, der in einer dystopischen Welt spielt. Die Story ist inspiriert von der Netflix-Serie Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix, die wiederum auf dem Ubisoft-Spiel Far Cry 3: Blood Dragon basiert.

Diese NFTs sind mehr als nur Sammlerstücke: Spieler können durch ihre NFTs an der Governance des Spiels teilnehmen, was bedeutet, dass sie Entscheidungen über die Weiterentwicklung des Games treffen können. Die NFTs haben zudem die Fähigkeit, sich mit dem Fortschritt der Spieler weiterzuentwickeln. So werden durch steigende Punktzahlen im Spiel neue Vorteile und Inhalte freigeschaltet, die den Einfluss der Spieler in der Spielwelt verstärken.

Blockchain und Partnerschaften

Captain Laserhawk: The G.A.M.E. nutzt die Arbitrum-Blockchain, die aufgrund ihrer Skalierbarkeit und Kosteneffizienz bei Transaktionen besonders für Gaming-Projekte attraktiv ist. Arbitrum ermöglicht schnellere und günstigere Transaktionen als das Ethereum-Mainnet, was für Spiele mit hohem Nutzeraufkommen entscheidend ist. Durch die Partnerschaft mit Arbitrum und der Entwicklungsplattform Sequence will Ubisoft eine reibungslose und transparente Spielerfahrung bieten. Dies ist Teil einer größeren Strategie von Arbitrum, die durch ein Förderprogramm mit 215 Millionen Dollar Entwickler dazu motivieren will, Blockchain-basierte Spiele auf der Plattform zu entwickeln.

Ubisoft ist kein Neuling im Blockchain-Sektor. Schon 2021 experimentierte der Publisher mit NFTs in seinem Spiel Ghost Recon: Breakpoint auf der Tezos-Blockchain. Das neue Projekt um Captain Laserhawk zeigt, dass Ubisoft weiterhin stark auf die Integration von Blockchain-Technologien setzt, um die Interaktion und Mitbestimmung der Spieler zu fördern.

Das Unternehmen plant, den NFT-Besitzern nicht nur exklusive Inhalte, sondern auch langfristige Belohnungen und die Möglichkeit zur Teilnahme an der Entwicklung des Spiels zu bieten. Dies könnte die Art und Weise verändern, wie Spieler in die Spieleentwicklung einbezogen werden, und setzt auf eine "play-to-earn"-Mechanik, bei der Spieler für ihr Engagement im Spiel belohnt werden.

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