Malta: Partnerschaft mit Blockchain-Start-up zur Verbesserung von öffentlichem Verkehr

Der Verkehrsminister von Malta hat eine Partnerschaft mit dem britischen Middleware-Blockchain-Start-up Omnitude zur Verbesserung des maltesischen öffentlichen Verkehrs angekündigt. Das geht aus einem Bericht des lokalen Nachrichtenportals The Malta Independent vom 17. Mai hervor.

Malta hat die Absicht geäußert, die "Blockchain-Insel" zu werden. Dieses Ziel wird durch die wichtige Kryptobörse Binance unterstützt, die laut CoinMarketCap   die weltweit zweitgrößte Kryptobörse hinsichtlich des Handelsvolumens ist. Die Börse hat diesen März bekanntgegeben, das sie ein ein Büro in dem Land eröffnen will. Im April gab OKEx, derzeit die weltweit größte Kryptobörse hinsichtlich des Handelsvolumens, ebenfalls ihre Absicht bekannt, nach Malta zu expandieren.

Maltas Verkehrsminister Ian Borg sagte, dass die Partnerschaft zwischen Omnitude und dem maltesischen Transportsystem, bei der eine Blockchain-Plattform für Transport und Logistik aufgebaut werden soll, "eine allgemeine Verbesserung der Zuverlässigkeit des Transports" bewirken wird.

Der CEO und Gründer von Omnitude Chris Painter sagte, dass sie "sich darauf freuen, mit der maltesischen Regierung zusammenzuarbeiten, um die Möglichkeiten von Omnitude's breitem Blockchain-Ökosystem zu erforschen":

"Regierungen auf der ganzen Welt sehen langsam das Potenzial der Blockchain, Kosten zu reduzieren und Dienstleistungen zu rationalisieren. Malta hat eine extrem fortschrittliche Regierung und wir sind gespannt auf das Potenzial dieser Partnerschaft."

Mitte April veröffentlichte die maltesische Finanzdienstleistungsbehörde (MFSA) ein Konsultationspapier zur möglichen Einführung eines "Finanzinstrumenten-Tests". Damit sollen virtuelle Token in einem weiteren Schritt in Richtung regulatorischer Klarheit für Blockchain- und Krypto-Projekte rechtlich definiert werden.

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