Die Shows der Männer auf der New York Fashion Week signalisieren einen möglichen Beginn der Crypto-High-Fashion. Die Wartezeiten zwischen den Shows bieten den Teilnehmern die Gelegenheit, über den kürzlichen Kryptomarkt-Sturz zu diskutieren. Das geht aus einem Bericht der Financial Times vom Donnerstag, dem 8. Februar hervor.

Die Runway-Show des belgischen Designers Raf Simons sieht laut Beschreibungen aus, wie "das innere Heiligtum eines Heizungsraums, in dem Broker ihren Kunden mit einem machiavellistischen Eifer Penny Stocks und andere digitale Währungen verkaufen wollen."

Simons zeigte schlank geschnittene Dreiknopfanzüge, Topcoats, die mit Operationshandschuhen und Gummistiefeln gepaart sind sowie Rollkragenpullover mit Schlitzen, von denen einige mit Aufnähern mit Drei-Buchstaben-Akronymen wie XTC und GHB verziert sind. "Eins davon hatte nur einen anderen Buchstaben" als ein Bitcoin-Code, scherzte die Financial Times.

Fashion Week Shows

In den Worten der Financial Times, könnte die Kleidung von Simon

"Ganz einfach zu jungen Investoren von heute passen, die, anders als ihre Väter, keine Kiton- und Zegna-Anzüge tragen wollen und eher Coinbase als TD Ameritrade bevorzugen."

TD Ameritrade hat letzte Woche allerdings tätsächlich sogar für Bitcoin-Futures im Rahmen eines Super-Bowl-Werbespots geworben.

Als nächstes zeigte Tom Ford Kleidungsstücke, wie zum Beispiel "Wall-Street-bewährte Bundfaltenhosen" gepaart mit Schlangenmuster-Krawatten. Seine Show endete damit, dass die Models die neue Unterwäsche-Kollektion präsentiert haben. Diese besteht aus Seidenboxershorts in "schimmernden Metallic-Farben und Tiermustern".

Die Financal Times sieht in der Tom-Ford-Unterwäsche das Potenzial, eine "neue Art von Uniform" zu werden. Besonders für diejenigen auf der Wall-Street, die Krypto-Handel nebenbei betreiben:

"Tages-Trader, die mit Kryptowährungen von zuhause aus handeln, brauchen ja etwas zum tragen."

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