Mike Tyson: "Ich habe nichts mit Fight to Fame zu tun"

Hinweis: Diese Geschichte ist eine Fortsetzung eines Artikels, der von Cointelegraph am 13. August veröffentlicht wurde, der auf fehlerhaften Quellen basierte. Dieser sollte daher als unzutreffend angesehen werden.

Die amerikanische Box-Legende Mike Tyson hat Berichte dementiert, laut dem er eine Blockchain-basierte Plattform für Kämpfer namens Fight to Fame anführt. Diese soll eine betrügerische Plattform sein.

In einem Tweet vom 14. August sagte Tyson:

"Ich habe weder mit Fight to Fame oder deren Countdown-Webseite etwas zu tun, noch werde ich mit irgendetwas im Zusammenhang mit Fight to Fame jetzt oder in Zukunft etwas zu tun haben. Alle Medien, die darüber berichten, dass ich etwas mit ihnen zu tun habe, sind nicht korrekt."

Anfang August berichteten Cointelegraph und VentureBeat, dass Tyson als Gründer und Vorsitzender des Sport- und Wettbewerbsausschusses für das Blockchain-basierte Sportprojekt Fight to Fame fungieren würde. Das Projekt soll auch die Ausgabe eines sogenannten Tyson Token und eines Token-Verkaufs Anfang Juni in Betracht gezogen haben.

Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte das Krypto-Forschungs- und Analyse-Unternehmen Cointelligence Ergebnisse seiner Forschung über das Projekt und seinen Gründer und CEO Shi Jianxiang. Dabei wurde Fight to Fame "ein totaler Betrug" genannt. 

Cointelligence erklärte, dass Shi von Interpol und den chinesischen Aufsichtsbehörden "wegen Betrugs und illegaler Mittelbeschaffung, durch die Investoren Verluste von mehr als 10 Milliarden Yuan [ca. 1,5 Mrd. Dollar] verursacht wurden", gesucht werde.

Am 16. August erzählte Tysons Frau und Managerin Lakiha Tyson gegenüber Modern Consensus, dass Tyson und sie vor einigen Jahren über die Zusammenarbeit mit dem Projekt verhandelt hatten, aber später machten sie "sehr deutlich", dass sie nicht an Fight to Fame beteiligt seien.

Hier fängt alles an

Lakiha Tyson verriet auch, dass die aktuelle Situation auf ein "aus Unvorsichtigkeit unterzeichnetes, aber lediglich vorläufiges Abkommen" mit dem Fight to Fame-Gründer Shi Jianxiang zurückzuführen sei, der Mike Tyson zunächst ein Casting in einem Hongkonger Kampfkunstfilm anbot. 

Im Jahr 2018 ließ Shi den Tysons ein Dokument zukommen, das kurz einen Vertrag zwischen Tyson und der U.S.-China Motion Picture Association (UCMPA) und ihrem strategischen Partner MG Pictures beschrieb. Beides Firmen, die unter Shis Leitung stehen. Dieses Term Sheet sah vor, dass Tyson als Vorsitzender von Fight to Fame fungieren und einen Anteil am Projekt erhalten würde.

Lakiha Tyson nahm die Vereinbarung an und hat die Klausel geändert, nach der Tyson als "Partner und Mitbegründer" uneingeschränkt mit UCMPA zusammenarbeiten" werde. Per Hand schrieb sie dazu "wie zu einem späteren schriftlich vereinbart". Sie sagte:

"Wir hatten keine Ahnung, dass damit dieser Tyson Token eingeführt werden sollte. Wir haben dem nicht zugestimmt. Das hat mich sehr wütend gemacht.