Mt. Gox bewegt BTC und BCH im Wert 135 Mio. Euro aus ihren Wallets

16.000 Bitcoin (BTC) und 16.000 Bitcoin Cash (BCH) wurden aus den eingefrorenen Wallets entfernt, die mit dem berüchtigten, inzwischen nicht mehr existierenden japanischen Bitcoin (BTC) Börse MT. Gox in Verbindung stehen. Dies geht aus den Daten der Mt. Gox "Cold Wallet" Daten vom 26. April auf Crypto Ground hervor.

Die Wallets sind unter der Kontrolle von Mt. Gox Insolvenzverwalter, Nobuaki Kobayashi. Wie in dem Cold Wallet Überwachungsprogramm zu sehen ist, hat die Börse 16,000 BTC, Wert 118 Mio. Euro und 16,000 BCH, Wert circa 17,8 Mio. Euro zum Redaktionsschluss, bewegt. Die Summen wurden in mehreren Chargen von 2.000 BTC und BCH an verschiedene Adressen ausgelagert. Die BTC- und BCH-Beträge wurden dann in zwei Transaktionen zu einer einzigen BTC-Adresse bzw. in vier Transaktionen zu einer einzigen BCH-Adresse verschoben.

Der Investor und Bitcoin-Enthusiast Alistair Milne schrieb auf Twitter, dass die Kryptowährungscommunity "offensichtlich [nicht] weiß, ob [die verschobenen Coins] verkauft oder aus irgendeinem anderen Grund bewegt wurden."  

Einige Berichte behaupteten, dass das der zuvor berichtete Verkauf der 330 Mio. Euro von Dezember bis Februar dazu führte, dass die BTC-Preise im Februar bis auf 4900 Euro fielen.

Mt. Gox. war früher die größte Bitcoin-Börse der Welt, bis Hacker im Februar 2014 rund 850.000 (380 Mio. Euro zu der Zeit) gestohlen haben. Eine strafrechtliche Untersuchung und weitere Versuche, den Geldverlust zu erstatten, stehen noch bevor.

Anfang April, Mt. Gox ehemaliger CEO Mark Karpeles behauptete, dass er die 160.000 BTC (1,1 Mrd. Euro zur Druckzeit), die nach dem Verfahren für die Gläubiger übrig sind, "nicht will".

Bitcoin wird derzeit bei durchschnittlich 7.511 Euro gehandelt, ein Plus von 0,06% zum Redaktionsschluss. Bitcoin Cash wird im Durchschnitt bei 1.116 Euro gehandelt, ein Plus von 1,43 Prozent.