Berühmter Bitcoin-Entwickler will Bitcoin mit 5 weiblichen

Der bekannte britische Bitcoin-Entwickler Amir Taaki möchte fünf "vorzugsweise weibliche" Entwickler einstellen, um einen "quasi-monastischen" Lebensstil zu leben. Damit will er Bitcoin eine "Vision" zu geben. Das geht aus einem Bericht von Wired vom 6. März hervor.

Taaki gilt in der Bitcoin-Welt als eine wichtige Persönlichkeit, die die ursprünglichen Werte der Kryptowährung in großen Stil wahrt. In einem Interview mit Wired sagte er, dass er sogar plane, die "Hacker-Mönche" zu nutzen, um einen politischen Wandel mittels Bitcoin und Blockchain zu bewirken. Das soll in Katalonien seinen Anfang nehmen.

"Das wird wie ein Start-Up-Beschleuniger funktionieren, nur im politischen Sinne. Nicht Profit, sondern soziale Veränderung ist das Ziel", sagte er gegenüber Wired im Rahmen einer Rede in der politisch angespannten spanischen Provinz.

Ab September 2015 kämpfte Taaki mehrere Monate lang gegen Isis-Terroristen in einem kurdisch kontrollierten, autonomen Teil in Nordsyrien. Daraufhin hat er sich dem sozialen Wiederaufbau gewidmet und dabei Einwohnern den Bitcoin vorgestellt.

Er sagt, dass die Wiederbelebung des Geistes von Bitcoin nun ein Schritt auf dem Weg zum "vollständigen Zusammenbruch des Weltsystems" sei.

"Bitcoin hat kein Ziel, kein Vision, wohin es gehen soll", sagte Taaki gegenüber Wired.

"Die ursprüngliche Idee, Bitcoin zu verwenden, um die Mächtigen zu bekämpfen oder ihn für die Privatsphäre oder neue Formen von Wirtschaftssystemen zu verwenden, bleiben auf der Strecke. Jetzt ist das einfach nur eine kleine Community, die vom steigenden Kursen besessen ist."

Die fünf potenziellen Hacker, die im Idealfall "jung und weiblich" sein sollen, um "Gleichstellung der Geschlechter" sicherzustellen, müssen keine technische Erfahrung haben. Aber sie müssen bereit sein, in einem Haus entgeltlos mit Taaki zusammen in Katalonien zu arbeiten.

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